Vingegaard gewinnt

Felix Gall auf 9. Etappe des Giro d‘Italia Zweiter

Sport-Mix
17.05.2026 17:25
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Felix Gall holte sich auf der 9. Etappe des Giro d‘Italia den zweiten Platz. Nur Topfavorit Jonas Vingegaard war schneller als der Osttiroler.

Der Osttiroler Felix Gall hat beim Giro d‘Italia der Radprofis am Sonntag auf der 9. Etappe wie am Freitag auf dem 7. Teilstück Rang zwei belegt. Bei der erneuten Bergankunft musste er sich in Corno alle Scale auch wieder nur dem dänischen Tour-Favoriten Jonas Vingegaard geschlagen geben. Vor dem am Montag eingelegten zweiten Ruhetag der Tour behält Gall souverän Gesamtrang drei. Am Dienstag geht es mit einem 42-km-Einzelzeitfahren von Viareggio nach Massa weiter.

Jonas Vingegaard
Jonas Vingegaard(Bild: AFP/LUCA BETTINI)

Mann des Tages war Giulio Ciccone, der Italiener führte nach einem Solo-Vorstoß bis zum giftigen Schlussanstieg bzw. 1,7 km vor dem Ziel. Da zogen Gall und Vingegaard vorbei. Gall lag danach bis 700 m vor dem Ziel voran. Sein Konkurrent Vingegaard beteiligte sich nicht an der Führungsarbeit, ging dann aber vorbei und legte noch zwölf Sekunden zwischen sich und seinem wohl schärfsten Konkurrenten auf den Gesamtsieg. Zwar führt weiterhin Afonso Eulalio vom Team Bahrain, doch der Portugiese wird das Rosa Trikot in den nächsten Tagen wohl abgeben müssen.

Gall gesamt 35 Sekunden hinter Vingegaard
Der Südeuropäer führt 2:24 Min. vor Vingegaard und 2:59 Min. vor Gall. Der zeigte sich zufrieden: „Das Team hat wieder eine Megaleistung gezeigt. Wir haben eine richtig coole Stimmung und Dynamik im Team. Es macht richtig Spaß, mit so starken Teamkollegen zu fahren.“ Er habe schauen müssen, auf die hinter ihm liegende Konkurrenz Zeit herauszufahren. Vingegaard habe er im finalen Anstieg ignoriert. „Ich habe gehofft, dass er mitführt. Aber ich bin auf jeden Fall zufrieden. Ich freue mich auf den Ruhetag, ich habe schon ein bisschen Müdigkeit im Körper.“

Visma-Star Vingegaard verriet im Eurosport-Interview, dass sein Team zunächst gar nicht auf den Etappensieg losgehen wollte. Das hätte sich dann aber ergeben. „Ein Sieg ist immer nett, meine Kollegen haben einen Super-Job gemacht. Felix hat sehr stark attackiert, aber es war der richtige Moment für den Angriff.“ Er sei derzeit in der Situation, in der er auch sein wollte. „Soweit sieht alles gut für uns aus.“ Gut gestimmt war der Skandinavier auch, da sein italienischer Teamkollege Davide Piganzoli 22 Sekunden hinter Gall auf Tagesrang drei fuhr.

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