Start-up Factorymaker

„Man sieht den digitalen 3D-Zwilling der Fabrik“

Wiener Wissen
17.05.2026 17:00

In der aktuellen Ausgabe von „Wiener Wissen“ schildern Julia Reisinger und Maria Zahlbruckner, die Gründerinnen des Deep-Tech-Start-ups „Factorymaker“, wie ihre KI-basierte Plattform die Steuerung von Industriebauten und Fabriken optimiert. Reisinger: „Wir haben zuerst Onboarding-Sessions direkt in den Unternehmen, um die dortigen Abläufe zu verstehen. Wir nennen das ‘Human in the Loop‘, wo wir uns reindenken und viele Interviews machen. Da geht es um Daten sammeln und Prozessverständnis. Die Co-Creationsphase mit den Unternehmern.“

 

Zahlbruckner: „Das ist die Anwendung unserer Softwarearchitektur auf die Erfordernisse der Industrie. Der tägliche Arbeitsdruck ist dadurch schon groß, aber er ist auch motivierend. Der Kunde ist Experte für den Arbeitsprozess, und wir setzen mit Factorymaker auf optimiertes ganzheitliches Denken.“ Reisinger: „Wir beantworten mit der KI die Frage, wo in der Halle räumlich produziert oder wo Maschinen verschoben und anderswo platziert werden sollen. Man geht mit dem iPad durchs Unternehmen, sieht dabei den digitalen 3D-Zwiling der eigenen Fabrik, verschiebt darauf Maschinen und sieht so, um wieviel verbessert die neue Taktzeit ist.“

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