Mit einem charmanten „Mi chiama Catarina“ – oder schlicht „ich heiße Catarina“ – eroberte die Prinzessin von Wales auf ihrer zweitägigen Italienreise nicht nur die Herzen der Kinder und ihrer Eltern, sondern gleich ganz Italien.
Rund 300 akkreditierte Journalistinnen und Journalisten begleiteten ihren Besuch, Tausende jubelten ihr zu. Zum Abschied schickte Kate ein herzliches „Grazie di Cuore“ auf X – und ließ ein Land zurück, das sie so schnell nicht vergessen wird.
Erste Auslandreise seit Krebserkrankung
„Grazie di cuore“ – ein Danke von Herzen. Mit diesen Worten beendete Prinzessin Kate (44) am Donnerstagabend ihre zweitägige Solo-Reise durch Norditalien.
Es war ihr erster offizieller Auftritt auf internationalem Parkett, seit sie 2025 ihre Genesung nach einer Krebserkrankung bekannt gab. Der Trip markiert nicht nur ein diplomatisches Comeback, sondern vor allem einen persönlichen Sieg über die Krankheit.
Stück eigener Geschichte
Italien ist für die Prinzessin zudem mehr als nur ein Reiseziel – es ist ein Stück ihrer eigenen Geschichte. Sie spricht ein wenig Italienisch, weil sie nach dem Schulabschluss nach Florenz ging, um dort zu studieren.
In den Gassen der Stadt, zwischen Kunst, Licht und Lärm, soll sie auch den Schmerz über den Verlust ihrer ersten Liebe verarbeitet haben. Ihre große Liebe, Prinz William, traf sie erst danach.
Ein Besuch im Zeichen der Kinder
Im Mittelpunkt der Reise stand Kates Herzensprojekt: die frühkindliche Entwicklung. In Reggio Emilia, einer Stadt, die weltweit für ihre innovativen Bildungskonzepte bekannt ist, besuchte die Prinzessin Schulen und sprach mit Experten sowie Eltern.
Besonders emotional wurde es, als Kate im Rathaus die Auszeichnung „Primo Tricolore“ erhielt. Sichtlich bewegt bedankte sie sich für den herzlichen Empfang der Italiener, die sie mit „Ciao Kate“-Rufen und wehenden Fahnen begrüßt hatten.
„Diese Reise hat mich tief berührt“, schrieb die Prinzessin später auch auf ihrem offiziellen Instagram-Kanal. „Ich habe die Kraft von Kreativität und Gemeinschaft erlebt, die das Fundament für das Wohlergehen unserer Kinder bilden.“
Pasta-Kurs auf ländlichem Gutshof
Neben den ernsten Terminen zeigte sich die Princess of Wales gewohnt volksnah. In der Region Parma tauschte sie das Protokoll gegen eine Kochschürze und nahm an einem Pasta-Workshop auf einem ländlichen Gutshof teil.
Gemeinsam mit den lokalen Köchen knetete sie Teig – ein Moment der Unbeschwertheit, der zeigt, wie viel Kraft die dreifache Mutter seit dem Ende ihrer Chemotherapie zurückgewonnen hat.
Ein starkes Signal für das britische Königshaus
Beobachter werten die Reise als klares Signal: Die britischen Royals sind nach einem schwierigen Jahr, das auch von der Krebserkrankung von König Charles III. geprägt war, wieder voll handlungsfähig.
Während Prinz William in London die Stellung hielt, bewies Kate in Italien, dass sie bereit ist, ihre Rolle als künftige Königin wieder mit vollem Einsatz auszufüllen.
Für Kate war Italien ein Ort der Heilung und Inspiration. „Ich kehre mit vielen neuen Ideen und einer großen Dankbarkeit nach Hause zurück“, so ihr Fazit. Die Reise nach Italien war erst der Anfang – der Palast deutete bereits an, dass weitere internationale Missionen im Rahmen ihrer „Shaping Us“-Kampagne folgen werden.
Zuletzt 2022 in Boston
Ihre zuvor letzte offizielle Auslandsreise hatte Kate im Dezember 2022 absolviert. Damals flog sie zusammen mit ihrem Mann zur Verleihung des Earthshot-Umweltpreises in die US-Metropole Boston.
Im März 2024 machte die Prinzessin ihre Krebsdiagnose öffentlich und erklärte, dass sie sich einer Chemotherapie unterziehe. Um welche Art von Krebs es sich handelte, teilte sie nicht mit. Im Jänner 2025 verkündete Kate schließlich, dass sie den Krebs vorerst besiegt habe. Seitdem übernahm sie nach und nach wieder mehr öffentliche Pflichten.
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