Der ESC 2026 in Wien ist geschlagen, endete mit dem Sieg von Dara aus Bulgarien mit ihrem Lied „Bangaranga“. Gewonnen haben aber vor allem die Besucher und Zuschauer, die eine friedliche Partywoche verbrachten.
Eine ganze Woche Song-Contest-Fieber in Österreich! Das internationale Echo der Besucher war großteils positiv, die Fans aus ganz Europa und darüber hinaus waren sowohl mit der Organisation der Verantstaltung als auch mit der Infrastruktur wie den verstärkten Öffis und den flotten wie freundlichen Sicherheitskontrollen zufrieden. Das alles trug zu einer positiven Stimmung und viel Euphorie sowohl in der Stadthalle bei den Live-Shows als auch bei den unzähligen Public Viewings und Fan-Events bei. Ebenfalls für Furore sorgte die elegante, raumgreifende Bühne von Florian Wieder, die samt Licht und Ton alle technischen Stückeln spielte. Sie ermöglichte nicht nur in der Halle von den meisten Plätzen aus gute Sicht, sondern auch raffiniert durchkomponierte Performances wie jene des Griechen Akylas oder die Feuershow von Sarah Engels aus Deutschland. Wo wir gleich beim nächsten Plus sind: Die Final-Eröffnungsshow von JJ samt Radio-Symphonieorchester, Walzertänzen und rot-weiß-roter Choreografie ließ viele Münder offen stehen.
Zu den Pluspunkten des Wiener Song Contests zählt zweifelsohne auch, dass heuer wieder viele Kandidaten ihre Landessprache gewählt haben, statt es auf Englisch möglichst vielen Recht zu machen. Darunter Serbien mit „Kraj mene“, Dänemark mit „Før Vi Går Hjem“, Kroatien mit „Andromeda“ oder Finnland mit „Liekinheitin“ – da hätten sich allerdings die Moderatoren eine Scheibe abschneiden können.
Freilich ist auch manches nicht aufgegangen, etwa das eigenartig ungelenke Jubiläumsmedley der Finalshow oder das Konzept, den Green Room als Wiener Kaffeehaus zu präsentieren. Dass das Wetter nicht immer mitspielte, machten die Fans aber mit Stimmung wett. Und sogar die politische Seite des Events hielt sich in Wien mit einigen wenigen Demos im Hintergrund. Dieser Song Contest bekommt 12 Punkte!
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