Bei der Präsentation des neuen „Dancer Against Cancer“-Kalenders wurde es am Mittwochabend in Heiligenstadt berührend. Unter dem Motto „Tears of Strength“ zeigen sich Prominente heuer von einer besonders zarten und verletzlichen Seite.
In den Hallen der BMW-Group in Heiligenstadt stand diesmal nicht Glamour alleine im Mittelpunkt, sondern vor allem eine starke Botschaft. Der neue „Dancer Against Cancer“-Kalender wurde präsentiert – und machte schon beim ersten Blick klar, dass es sich heuer wieder um ein ganz besonderes Projekt handelt.
Unter dem Motto „Tears of Strength“ rückt der Kalender Emotionen in den Vordergrund. Die prominenten „Models“ zeigen sich nicht geschniegelt für den roten Teppich, sondern nahbar, still und verletzlich.
„Heuer ist es ein besonders tiefes Projekt“
Starfotograf Manfred Baumann, der das Herzensprojekt seit Jahren begleitet, sprach bei der Präsentation offen über die Besonderheit der Aufnahmen. „Heuer ist es ein besonders tiefes Projekt. Wenn man so einen Augenkontakt mit den Leuten hat, dann kann man einen Blick in die Seele erhaschen“, sagte er. Gerade diese Nähe mache die Bilder besonders kraftvoll.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau Nelly Baumann setzt er mit dem Kalender erneut ein starkes Zeichen für Krebsbetroffene. Die Idee dahinter: Menschen, die täglich gesundheitlich kämpfen, sollen nicht das Gefühl haben, ihre Gefühle verstecken zu müssen. Im Gegenteil: der Kalender will zeigen, dass Emotionen sichtbar sein dürfen und dass gerade darin oft ihre Stärke liegt.
Dass das Thema viele persönlich berührt, wurde an diesem Abend ebenfalls erneut deutlich. Auch Torhüter-Legende Michael Konsel ließ sich für den guten Zweck ablichten. Für ihn ist die Teilnahme weit mehr als ein symbolischer Beitrag: „Das Thema berührt jeden irgendwo. Mich tatsächlich noch etwas mehr, da mein Bruder an Krebs gestorben ist.“ Vom Ergebnis ist er durchaus begeistert: „Wenn Manfred fotografiert, dann kann nichts schiefgehen.“
Das bestätigte auch die Ärztin und ehemalige Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky: „Wenn Nelly und Manfred rufen, dann kommt man!“ Seit ihrer Krebserkrankung achte sie besonders darauf, in der Öffentlichkeit aufzutreten und damit Bewusstsein für die Krankheit zu machen. „Wenn ich dieses Bild ansehe, dann bin ich einfach so dermaßen stolz“, so die 63-Jährige.
Der neue DAC-Kalender liefert damit nicht nur eindrucksvolle Bilder, sondern auch eine klare Botschaft: Verletzlichkeit ist keine Schwäche – sondern oft die sichtbarste Form der Stärke.
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