„Ein Sommer, der berührt, herausfordert und verbindet“, nennt Geschäftsführerin Johanna Mitterbauer als Motto der Salzkammergut Festwochen. Auch heuer gibt es ab Juli ein dichtes Programm aus Lesungen, Konzerten, Open Airs und Ausstellungen. Und die Premiere im Stadttheater Gmunden steht fest: David Bösch inszeniert „Elisabeth II“ von Thomas Bernhard.
„Kommen härtere Tage?“ Das Zitat bezieht sich auf das Gedicht „Die gestundete Zeit“ von Ingeborg Bachmann, die große österreichische Autorin hätte heuer ihren 100. Geburtstag gefeiert.
Grund genug für die Salzkammergut Festwochen Gmunden es als Überschrift über die Sommersaison zu stellen. Am 2. Juli wird im Stadttheater Gmunden u.a. Mavie Hörbiger mit Bildern, Musik und Poesie einen Abend zu Bachmann gestalten. Aber auch Thomas Bernhard steht im Mittelpunkt, dieser und anderer Lesungen und Events.
Drei Vorstellungen, ab Herbst in Linz
Höhepunkt ist hier die Premiere von „Elisabeth II.“: Der Linzer Schauspieldirektor David Bösch inszeniert die bitterkomische Auseinandersetzung mit der Gesellschaft – ein typisches Bernhard-Stück – mit einem Landestheater-Ensemble. Sven-Eric Bechtolf ist in der Hauptrolle zu erleben. Die Premiere ist am 3. Juli, es gibt in Gmunden noch zwei weitere Vorstellungen. Ab 17. Oktober ist die Produktion dann in Linz zu sehen.
Musik zwischen Klassik und Charts
Die Salzkammergut Festwochen stehen aber auch – oder vor allem – für ein hochkarätiges Konzertprogramm. Der künstlerische Leiter Rafael Fingerlos will „Musik nicht nur präsentieren, sondern erfahrbar machen als etwas, das uns unmittelbar betrifft.“
Klassik mit Traunsteinblick
Der Bogen an Konzerten ist weit gespannt und reicht von kleinen Ensembles mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker oder der Neuen Wiener Solisten über junge Stars, wie u.a. den Pianisten Roman Fediurko, bis hin zur Innbrüggler Tanzlmusi.
Ein Höhepunkt des Sommers ist freilich die Jubiläumsgala des Bruckner Orchesters Linz, das sein 60-jähriges Bestehen mit zwei Konzerten feiert. Beim Salzkammergut-Open-Air, das Markus Poschner dirigiert, werden auch Erica Eloff, Ilia Staple, Matthäus Schmidlechner und Adrian Eröd auftreten, wir haben bereits darüber berichtet.
Tanz und Ekstase unter dem Sternenhimmel
Der Toscanapark wird aber auch zur Bühne für Tanz und Ekstase: Den Auftakt macht „Jedermann“ Philipp Hochmair mit seiner Performance „Hochmair, wo bist du?“ am 30. Juli; Parov Stelar taucht am 1. August den Toscanapark in Elektroswing. Bereits ab 18. Juni bis 16. August wird er im Kammerhofmuseum Gmunden seine Gemälde zeigen. „Ein Konzert und eine Ausstellung zur gleichen Zeit – das ist für mich eine Premiere. Beide Schwingungen zu präsentieren ist einzigartig!“
Am 2. August gehört die Open-Air-Bühne erstmals ausschließlich den heimischen Künstlerinnen, Headliner bei „HERstage“ sind „lovehead“. Der Ticketverkauf für die Salzkammergut Festwochen läuft bereits auf Hochtouren.
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