Im Salzkammergut

Christian Ludwig Attersee: Kunst mit Seeblick

Oberösterreich
19.05.2026 14:00

Expressiv, sinnlich und voller ungezügelter Energie: Die aktuelle Ausstellung des österreichischen Ausnahmekünstlers Christian Ludwig Attersee bringt die Generationen zusammen. Der 85‑jährige Meister stellt gemeinsam mit Studierenden aus. In der Galerie 422 genießt er außerdem den Seeblick – und bekommt Lust aufs Segeln.

„Der Traunsee ist für mich der Schwestersee zum Attersee; in meiner Jugend bin ich hier öfter Regatten gesegelt und habe mit meinen Eltern häufig Tagesausflüge nach Gmunden und in die Seenlandschaft gemacht“, sagt Christian Ludwig Attersee zur „Krone“.

Attersee, der seine Jugend in Oberösterreich verbrachte und als Segelsportler reüssierte, gehört seit Jahrzehnten zu den international bekanntesten österreichischen Künstlern. Nun stellt er in der Galerie 422 in Gmunden – direkt an der Traunbrücke gelegen – neue Werke aus.

Pop-Art aus Alltag und Erotik
Ungebrochen verwandelt er das Alltägliche ins Visionäre, das Sinnliche in Farblust und expressive Pinselsprache. Seit fast sechzig Jahren gilt er als einer der großen Bilderzähler der österreichischen Kunst. Wie kaum ein anderer hat er durch die Einbindung von Musik, Sprache, Fotografie und Film einen unverwechselbaren Formen- und Farbenkosmos – letztendlich eine österreichische Pop-Art – geschaffen.

Malerei, die auch den Rahmen miteinbezieht – oder sprengt. Christian Ludwig Attersee mit ...
Malerei, die auch den Rahmen miteinbezieht – oder sprengt. Christian Ludwig Attersee mit farbkräfigem Werk, darin das für ihn typische Seeblau.(Bild: Wolfgang Spitzbart)

Treffen der Generationen
In der aktuellen Ausstellung „Attersee – Rundum“ lädt Attersee aber auch ehemalige Studentinnen und Studenten ein, gemeinsam mit ihm in einen Dialog über Malerei zu treten. Er hatte bis 2009 an der Angewandten in Wien gelehrt sowie an der Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg, aber auch in Traunkirchen unterrichtet. Nun wird eine Vielfalt an Handschriften präsentiert, die ein lebendiges Mosaik seiner Lehrtätigkeit sichtbar macht.

„Die Ausstellung jetzt ist eine Erinnerung an eine tolle künstlerische Gemeinschaft“, sagt er im „Krone“-Talk. Er selbst ist der Region sehr verbunden: „Die vielen Ausstellungen, die unzähligen Konzerte und der jahrelange Unterricht in Traunkirchen (Sommerakademie, Anm.) haben mich zu einem halben Gmundner mit Seeblick gemacht.“

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