Feuerwehr-Ausstatter

Rosenbauer lieferte heuer mehr Fahrzeuge aus

Oberösterreich
19.05.2026 09:21
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat im ersten Quartal mehr Fahrzeuge ausgeliefert. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15,3 Prozent auf 303,8 Millionen Euro. Das Periodenergebnis stieg von 0,1 Millionen Euro auf 9,4 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr rechnet der Konzernvorstand mit einem weiteren Umsatz- und Ergebnisanstieg. Neben mehr Fahrzeugauslieferungen ließ auch das gestiegene Geschäftsvolumen in den Bereichen Ausrüstung, Service und vorbeugender Brandschutz den Rosenbauer-Umsatz steigen. Der Geschäftsbereich Fahrzeuge verzeichnete mit einem Plus von 16,8 Prozent den stärksten Zuwachs. Mehr Geschäft und höhere Deckungsbeiträge der ausgelieferten Fahrzeuge führten zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von neun auf 14,4 Millionen Euro.

Rosenbauer-Chef: „Anhaltend gute Marktlage“
Der Auftragsbestand betrug zum Ende des ersten Quartals 2026 unverändert 2,3 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand, der über dem Jahresumsatz liege, zeige „die anhaltend gute Marktnachfrage und gibt uns eine gute Grundlage für die Planung der weiteren Geschäftsentwicklung“, kommentierte Rosenbauer-Chef Robert Ottel die aktuellen Zahlen.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 25,2 auf 27 Prozent. Nach einer finanziell angespannten Lage übernahm Anfang 2025 ein Konsortium rund um den Red Bull-Erben Mark Mateschitz, den Industriellen Stefan Pierer sowie zwei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich zuzuordnende Firmen 55 Prozent am Feuerwehrausrüster, die Rosenbauer-Familie halbierte ihren Anteil auf 17 Prozent. Die Rosenbauer-Aktie legte in den vergangenen zwölf Monaten um über 40 Prozent auf rund 60 Euro zu.

Umsatz- und Gewinnanstieg erwartet
Der Rosenbauer-Vorstand ist für das laufende Geschäftsjahr trotz einiger Unsicherheiten zuversichtlich. „Gut gefüllte“ Auftragsbestände sowie stabilisierte Lieferketten, Produktion und Auslieferung würden eine „solide Grundlage“ für „eine positive Umsatzentwicklung“ im Jahresverlauf bieten. Fragezeichen gebe es im Hinblick auf öffentliche Investitionsbudgets, handelspolitische Rahmenbedingungen sowie geopolitische Spannungen im Nahen Osten. Für das Geschäftsjahr rechnet der Konzernvorstand mit einem Umsatzanstieg auf 1,6 Milliarden Euro und einer Verbesserung der EBIT-Marge auf sechs Prozent.

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