Ausblick aber unsicher

Kreditwachstum beschert Oberbank Millionengewinn

Oberösterreich
19.05.2026 11:20
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Die oberösterreichische Oberbank hat im ersten Quartal 2026 mit 92,5 Millionen Euro Überschuss nach Steuern annähernd den gleichen Gewinn wie in der Vorjahresperiode erzielt (da waren es mit 94,2 Millionen Euro etwas mehr). Wie das weitere Geschäftsjahr verläuft, hänge vor allem vom Iran-Krieg ab, heißt es von der Regionalbank.

Das Ergebnis vor Steuern lag bei 118,8 Millionen Euro. Besonders hervorgehoben wurde bei der Vorstellung der Quartalszahlen am Dienstag das um 5,3 Prozent auf 22,2 Milliarden Euro gestiegene Kreditvolumen. Das Kommerzkreditgeschäft sei um 6,3 Prozent gewachsen, vorwiegend aus den Märkten Tschechien, Ungarn und Deutschland Mitte.

Das Zinsergebnis reduzierte sich im Jahresvergleich von 156,8 auf 154,7 Millionen Euro, das Provisionsgeschäft hingegen wuchs um neun Prozent auf 63,6 Millionen Euro. Die Risikovorsorgen wurden um 10,6 Prozent auf 11,3 Millionen Euro erhöht. Die Kernkapitalquote lag bei 19,62 Prozent, nach 18,91 Prozent im ersten Quartal 2025. Im Wertpapiergeschäft erreichte die Oberbank einen Rekordwert an betreuten Kundengeldern (Summe aus Wertpapieren und Primäreinlagen) von 44,1 Milliarden Euro nach 41,1 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

„Wir fahren auf Sicht“
„Getrieben vom starken Kommerzkreditwachstum, einem ausgezeichneten Provisionsergebnis und einem stabilen Verwaltungsaufwand konnten wir das Ergebnis auf hohem Niveau halten“, sah Generaldirektor Franz Gasselsberger die „Robustheit unseres Geschäftsmodells, gerade in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld“ bestätigt. „Wir sind stolz auf unser kerngesundes und breit gestreutes Kreditportfolio, mit einer NPL-Quote (sie gibt an, wie viele der Kredite stark ausfallgefährdet sind, Anm.) von 2,85 Prozent liegen wir deutlich besser als zahlreiche Mitbewerber“, zeigte sich Gasselsberger zufrieden. Das Eigenkapital konnte zum 31. März 2026 um 6,3 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro gesteigert werden.

Ein präziser Ausblick sei derzeit nicht möglich aufgrund der volatilen Rahmenbedingungen in Wirtschaft und Politik. Im Moment hänge alles davon ab, wie lange der Konflikt im Iran dauert. „Wir fahren daher auf Sicht und blicken mit Respekt auf das weitere Geschäftsjahr 2026“, hieß es.

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