In dem von Trump verursachten Markt-Chaos drehen gerade einige durch. Da heißt es Nerven bewahren. Bei dem globalen Tumult weiß keiner genau, wer irrt, wer lügt oder wer doch die Wahrheit sagt.
Umso wichtiger ist es, dass sich Österreichs Politik in Zurückhaltung übt. An der Großwetterlage kann sie ohnehin nichts ändern.
So mag es von der Regierung nett gemeint sein, wenn sie den Spritpreis um ein paar Cent senken will. Praktisch ist es fast egal.
Da ist es unerquicklich, wenn Herbert Kickls blaue Wutmachermaschine mit unfinanzierbaren Hirngespinsten im Milliardenbereich eine radikale Senkung der Benzinpreise ausspuckt. So weckt die FPÖ in durchschaubarer Absicht wie oft unerfüllbare Hoffnungen. Eine Gemeinheit gegenüber Menschen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen.
Leider macht es Andreas Babler in der Sache kaum besser. Wenn der SPÖ-Chef sich wegen der Pipifax-Eingriffe in die Preisbildung als Kreiskys Wiedergänger feiert, handelt es sich bestenfalls um eine fehlgeleitete Selbsteinschätzung. Heute Sprit, morgen – was eigentlich wichtiger wäre – die Gaspreise und übermorgen überhaupt alle Einkäufe: Ein Schlaraffenland, in dem es nicht um Angebot und Nachfrage geht, sondern um Bablers Traum vom Preisparadies, das die Kraft der Märkte auf wundersame Weise überwunden hat. Was für ein Unfug!
Bei Kickl und Babler kann man sich lebhaft vorstellen, wie Österreich nach einer blau-roten Koalition wirtschaftlich dastünde.
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