Spannung pur verspricht der heutige Slalom beim Europacup-Finale in Schladming. Die ersten fünf sind gerade einmal durch zwanzig Punkte getrennt. Mittendrin im Kampf um eines der heiß begehrten Fixtickets für die kommende Weltcupsaison ist mit dem Vorarlberger Jakob Greber auch ein 22-jähriger ÖSV-Herr.
„Einfach gut Skifahren“, ist Jakob Grebers Devise für den heutigen Slalom beim Europacupfinale in Schladming. „Dann sieht man eh, was dabei herauskommt.“ Im Idealfall ein Fixticket für die neue Weltcupsaison. Dazu muss der 22-Jährige in der Gesamtwertung in die Top-3.
Nur 20 Punkte fehlen auf Rang eins
Nach vier Podestplätzen, die er in diesem Winter einfahren konnte, hält er aktuell als Dritter bei 350 Zählern, punktgleich mit Hugo Desgrippes (Fra) und Hans Grahl-Madsen (Nor). Auf den zweitplatzierten Auguste Aulnette (Fra) fehlen dem Mellauer acht Punkte und auch Leader Tommaso Saccardi (It) ist vor dem ultimativen Showdown nur 20 Zähler voraus. Heißt im Klartext: Für Greber ist vom Gesamtsieg über das Stockerl bis zum „Absturz“ auf Platz sechs alles drinnen.
Nächster wichtiger Schritt
Sollte es mit einem Fixticket klappen, wäre es ohne Zweifel der nächste wichtige Karriereschritt des Heeressportlers. Es wäre zudem der erste Fixplatz für einen VSV-Herren seit Lukas Feurstein, der den Winter 2021/22 auf Rang drei der Super-G-Wertung beendet hatte. In der Saison 2022/23 konnte er dann nicht nur die ersten Zähler, sondern mit Rang sechs in Cortina auch gleich sein erstes Top-10-Ergebnis im Weltcup einfahren. Greber könnte außerdem eine Durststrecke beenden. Der bislang letzte Vorarlberger, der es in der Europacup-Slalomwertung in die Top-3 geschafft hatte, war Johannes Strolz vor acht Jahren als Dritter.
Zwischenbrugger bester ÖSV-Riesentorläufer
Den gestrigen Final-Riesentorlauf in Schladming gewann Grahl-Madsen, als bester ÖSV-Herr fuhr der Vorarlberger Noel Zwischenbrugger auf Rang zehn (+1,72).
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