Der Iran-Krieg sorgt in Österreich weiterhin für steigende Treibstoffpreise. Am Montag haben zahlreiche Tankstellen ihre Preise für Benzin und Diesel erneut angehoben.
Laut E-Control lag der österreichweite Medianpreis für Diesel zuletzt bei 2,189 Euro pro Liter, nachdem er am Freitag noch bei 2,109 Euro gelegen war. Auch Benzin verteuerte sich: Der Medianpreis stieg von 1,849 auf 1,887 Euro pro Liter.
Zum Vergleich: In der Woche vor Beginn des Iran-Kriegs kostete Diesel in Österreich im Mittel 1,57 Euro und Benzin 1,52 Euro pro Liter.
Tankstellen dürfen hierzulande die Preise seit vergangener Woche nur noch am Montag, Mittwoch und Freitag um jeweils 12 Uhr zu Mittag erhöhen. Die Preise dürfen jedoch jederzeit gesenkt werden.
Spritpreisbremse: Keine Zweidrittelmehrheit
Am Freitag kostete Diesel erstmals über zwei Euro pro Liter. Eine Spritpreisbremse (siehe Video oben) soll bald Erleichterung bringen, jedoch gibt es nach wie vor keine Zweidrittelmehrheit.
Am Nachmittag wird die Koalition von ÖVP, SPÖ und NEOS mit den Grünen weiterverhandeln, wie es nach einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses hieß. Sie sei „sehr zuversichtlich“, dass es zu einer Einigung kommt, erklärte die ÖVP-Wirtschaftssprecherin Tanja Graf. Zurückhaltender zeigte sich der Grünen-Abgeordnete Jakob Schwarz. Die FPÖ warb erneut für ihre eigene Spritpreisbremse.
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