„Krone“-Gemeindeserie

St. Martin hat seine Hausaufgaben schon gemacht

Salzburg
24.03.2026 08:00

Gemeindeamt, Kindergarten und Friedhof sind fit und saniert. St. Martin am Tennengebirge hat die wichtigsten Ausgaben in die Infrastruktur schon getätigt. Jetzt folgen Investitionen, um noch lebenswerter für die Bürger zu werden.

In St. Martin am Tennengebirge geht es um die Fleißaufgaben. Die Infrastruktur ist erneuert. Gemeindezentrum, Kindergarten, Friedhof – sie alle sind saniert und fit für die kommenden Jahre. Das freut Bürgermeister Hannes Schlager (ÖVP). Er kann sich in Zeiten knapper Kassen auf ein paar Projekte konzentrieren, die das Leben in St. Martin noch besser machen sollen.

Seit Jahren gibt es Pläne, dass die kleine Tourismusgemeinde mehr Gästebetten bekommt. Über die Jahrzehnte sind diese von 1800 auf 1000 zurückgegangen. Zwei Hotelprojekte liegen in der Schublade. Bei einem sucht der Eigentümer noch nach einem Betreiber für das 300-Betten-Haus. „Das zweite Projekt ist noch nicht so weit. Es fehlt die Widmung“, sagt Schlager.

Ortschef Schlager wünscht sich mehr Gästebetten – etwa auf dieser Fläche.
Ortschef Schlager wünscht sich mehr Gästebetten – etwa auf dieser Fläche.(Bild: Andreas Tröster)

Mikro-Öffi-System und Abgang bei Freizeiteinrichtungen
Budgetär kommt man in der Gemeinde gut über die Runden. Mit 5,1 Millionen Euro ist solide budgetiert. „Die Rücklagen sind aber fast aufgebraucht“, gibt der Bürgermeister zu. Für neue Bürger soll dennoch ein Wohngebäude samt Arztpraxis entstehen. Heuer, spätestens Anfang 2027, wird Bergland Wohnbau mit den Arbeiten beginnen.

Um das Leben im Lammertal noch attraktiver zu machen, will Schlager auch ein Mikro-Öffi-System umsetzen. Es soll in die Nachbargemeinde Annaberg-Lungötz im Tennengau fahren. „Das ließe sich idealerweise mit dem Fahrplanwechsel im Dezember machen“, hofft der Ortschef, der nach einem Test ausbauen will.

Ein kleines, aber feines Angebot für Urlauber und Einheimische gibt es mit dem Badesee und der Ganzjahres-Rodelbahn. Wo die Spezialschlitten flitzen, wird im Winter auch noch Skigefahren. Für die Gemeinde sind die kleinen Lifte und der Badesee aber ein Minusgeschäft. Rund 50.000 bis 100.000 Euro Abgang pro Saison ist einkalkuliert. „Das wollen wir uns leisten. Das ist nicht nur für Einheimische, sondern auch für die Gäste von morgen wichtig.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

Salzburg

krone.tv

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung