„Krone“-Gemeindeserie

Eben im Pongau gibt alles für den (neuen) Kanal

Salzburg
02.02.2026 10:00

Eben im Pongau steht vor einem Mammutprojekt: Das Abwassersystem wird erneuert. Die Gemeinde wird dafür mehrere Millionen Euro in die Hand nehmen. Bürgermeister Franz Fritzenwallner erklärt, warum hier allerdings in den nächsten fünf bis zehn Jahren auch die Hilfe der Bürger gefragt ist.

Geld in den Kanal werfen, bekommt in Eben im Pongau eine neue Bedeutung: „Dieses Projekt wird uns die nächsten fünf bis zehn Jahre beschäftigen“, bringt es der Ebener Bürgermeister Franz Fritzenwallner direkt auf den Punkt. Gemeint ist die Erneuerung des Kanalsystems der Gemeinde. Ein Mammutprojekt, dessen aufwendige Planungen bereits begonnen haben.

Mehrere Millionen Euro für neues Abwassersystem

„Das wird uns in diesen Zeiten finanziell schon sehr fordern. Weil das Budget bei uns sehr ausgereizt ist. Momentan retten wir uns durch Rücklagen noch ein bisschen über die Runden. Aber das wird zunehmend schwieriger“, so Fritzenwallner. Eine erste Kostenschätzung für das Großprojekt liege derzeit noch nicht vor. Von mehreren Millionen Euro sei auszugehen.

Doch nicht nur auf die Gemeinde kommt viel Arbeit zu: „Man muss bei den älteren Häusern voraussichtlich in den Garten rein“, erklärt der Bürgermeister. Dass dadurch Kosten auch für Hausbesitzer entstehen, sei unvermeidlich. Man werde aber versuchen, den entsprechenden Haushalten mit Förderungen bestmöglich unter die Arme zu greifen.

Bürgermeister Franz Fritzenwallner setzt auch auf Hilfe der Bürger.
Bürgermeister Franz Fritzenwallner setzt auch auf Hilfe der Bürger.(Bild: Markus Tschepp)

Ein erfolgreicher Abschluss ist beim Projekt Seniorentageszentrum in Sicht. Elf Personen finden dort Platz. Auch betreutes Wohnen ist in dem Haus untergebracht. Die Apotheke, der Hausarzt des Ortes und ein Zahnarzt ziehen ebenfalls in das Objekt ein.

Bereits Anfang Februar startet Eben zusammen mit Flachau und Altenmarkt einen Mikro-Öffi-Verkehr. „Am Vortag sind mittels App Fahrzeuge buchbar. Rund 15 Haltepunkte werden in und um Eben angefahren“, sagt der Bürgermeister. Neuen fahrbaren Untersatz gibt es auch für die Feuerwehr: Ein Löschrüstfahrzeug für Tunnel wurde um rund 700.000 Euro angeschafft.

Erneuert gehört auch das Tauernstraßenmuseum. Dieses teilt nämlich eine leidige Gemeinsamkeit mit den alten Festspielhäusern in der Stadt Salzburg: Wasser rinnt durch das Dach.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Salzburg
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt