„Krone“-Gemeindeserie

In St. Johann im Pongau menschelt es

Salzburg
11.03.2026 05:00

Das Leben der Menschen steht für Bürgermeisterin Eveline Huber im Fokus. Neben Kinderbetreuung, Verkehr und Wohnen geht es auch um das Thema Einsamkeit. Heuer musste die Gemeinde sogar Geld aus den Rücklagen nehmen. 

Von einem Traumjob spricht Eveline Huber (SPÖ), die seit 2024 Bürgermeisterin von St. Johann im Pongau ist. Trotz knapper Kassen: „Wir mussten heuer 1,5 Millionen Euro aus den Rücklagen nehmen. Oft können wir das nicht tun!“ 6 Millionen Euro sind für heuer im Budget geplant. Geld kosten wird unter anderem die Aufbahrungshalle am Friedhof. Sie ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Standards, etwa bei der Arbeitssicherheit. Aber nicht nur der einzige Punkt: „Der Tod soll auch würdevoll sein.“ Mehrere Millionen Euro wird die Halle vermutlich kosten.

Begegnungszone und Betreuungseinrichtung
Im Entstehen ist nach wie vor die Begegnungszone im Zentrum. Es drohen Parkplätze wegzufallen, zugleich gebe es zwei Tiefgaragen, sagt Huber. Wichtig sei, dass die Innenstadt für Fußgänger wieder attraktiver werde.

Auf die Tennisplätze soll der Eislaufplatz umziehen.
Auf die Tennisplätze soll der Eislaufplatz umziehen.(Bild: Andreas Tröster)

Zudem soll der Eislaufplatz umziehen und nahe der früheren Hahnbaumliftstation über den Tennisplätzen entstehen. Das Gebäude des Lifts könne so weiterhin genutzt werden.

Der Pongauer Dom im Zentrum der Bezirkshauptstadt.
Der Pongauer Dom im Zentrum der Bezirkshauptstadt.(Bild: Andreas Tröster)

Über das Thema Kinderbetreuung ist Huber überhaupt erst in die Politik gekommen. Da sie selbst eine Mittagsbetreuung für die Kinder benötigte, schloss sie sich mit anderen Eltern zusammen. Huber freut sich daher sehr über das Projekt „Mikado“ des Hilfswerks. Dort werden nicht nur Kinder betreut, auch eine Tagespflege für Senioren ist dort an drei Tagen in der Woche. „Damit auch die Angehörigen von Pflegebedürftigen mal durchschnaufen können.“

Dass es auch mal kostengünstig geht, zeigt St. Johann. „Wir organisieren viele Veranstaltungen, damit sich Menschen treffen und zusammen kommen.“ Schließlich sei Einsamkeit ein großes gesellschaftliches Thema. Wohnraum ist in der Bezirkshauptstadt ein knappes Gut. Hoffnung hat Huber auf ein Projekt mit 45 Wohnungen, die leistbar sein sollen. 

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