Nach der insgesamt erfolgreichen Zweitliga-Saison – Austria Salzburg landeten auf Rang neun – stecken die Maxglaner bereits mitten in der Kaderplanung für die neue Spielzeit. Gar nicht so einfach, erklärte Viola-Sportboss Roland Kirchler im Gespräch mit der „Krone“.
Zuletzt verlängerten die Violetten mit Moritz Eder, Christoph Gebauer, Yannic Fötschl, Christoph Gruber und Denis Kahrimanovic. „Wir haben versucht, den Stamm zu halten“, erklärte Sportdirektor Roland Kirchler, der noch auf weitere Unterschriften hofft. „Ein paar Spieler überlegen noch. Leicht ist es aber nicht. Der eine oder andere möchte etwas mehr haben“, nennt der Tiroler auch steigende Gehaltsforderungen. Gemeint sind dabei Spieler wie Sebastian Aigner, Luca Meisl oder auch Daniel Bares.
„Da spricht dann auch der Berater mit. Aus etwas mehr wird dann auch etwas zu viel mehr“, gab der Sportboss zu. Deshalb muss die Austria abwägen, wie das im Einklang mit der Professionalisierung des Klubs auch finanzierbar ist. Neben den Trainingseinheiten in Rif plant die Austria auch eine Erweiterung des Betreuerstabs.
Es werden so viele Spieler angeboten. Ich habe gelernt, dass zum Ende der Transferphase oft die besten Geschäfte gemacht werden.
Roland KIRCHLER, Sportdirektor Austria Salzburg
Sollten sich manche Stammspieler verabschieden, hat Kirchler Plan B in der Hinterhand. „Es werden so viele Spieler angeboten. Ich habe gelernt, dass zum Ende der Transferphase oft die besten Geschäfte gemacht werden. Auf solche Optionen werden wir sicher warten“, spekuliert der Ex-Profi.
Zwei Bundesligisten als Testspielpartner für die Austria
Darauf hofft er auch bei der Personalie Simon Nesler-Täubl. Der Torhüter soll bei einer Vertragsverlängerung in Lustenau erneut für eine Leihe bereit sein und bei der Austria wieder anschwitzen. In puncto Vorbereitung testen die Maxglaner fix gegen zwei Bundesligisten. Neben einem Auswärtsspiel bei Ried kommt die WSG Tirol nach Salzburg. Auch ein Auswärtsspiel in Kroatien, verbunden mit einem Teambuilding, sei geplant.
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