Mette-Marit weinend:

„Wusste nicht, dass Epstein Sexualverbrecher ist“

Royals
20.03.2026 08:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat erstmals ausführlich zur umstrittenen Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Stellung genommen. In einem emotionalen TV-Interview mit dem Sender NRK erklärte sie: „Ich wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher ist.“ Zugleich räumte sie ein: „Ich wurde manipuliert und getäuscht.“

Das Gespräch wurde am Freitagmorgen ausgestrahlt sowie auf der Webseite des Senders veröffentlicht – nur einen Tag nach dem Ende des aufsehenerregenden Prozesses gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby (29). Sichtlich erschöpft und mehrfach den Tränen nahe schilderte Mette-Marit die enorme Belastung der vergangenen Wochen: „Wir sind als Familie in einer sehr herausfordernden Situation gewesen“, sagte sie im Gespräch mit Journalist Petter Oulie-Haug.

Aus Rücksicht auf ihre angeschlagene Gesundheit hatte der norwegische Hof darauf bestanden, das Interview auf maximal 20 Minuten zu begrenzen.

„Ich bereue diese Bekanntschaft zutiefst“
Erstmals sprach die Kronprinzessin offen über ihre jahrelangen Kontakte zu Epstein. Besonders brisant: Der Austausch soll auch nach dessen erster Verurteilung weitergegangen sein. Rückblickend zeigte sie sich tief erschüttert: „Ich wünschte, ich hätte ihn nie getroffen.“

Mit Tränen in den Augen sprach Mette-Marit über Jeffrey Epstein. Sie sei von ihm „manipuliert ...
Mit Tränen in den Augen sprach Mette-Marit über Jeffrey Epstein. Sie sei von ihm „manipuliert und getäuscht“ worden.(Bild: Screenshot NRK)

Trotz wachsender Kritik betonte sie, damals nichts von den Hintergründen gewusst zu haben: „Ich wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher ist.“

Auf die Frage nach einer alten E-Mail aus dem Jahr 2011 („Ich habe dich gegoogelt … es sieht nicht gut aus“) konnte sie sich nicht mehr erinnern: „Das ist 15 Jahre her … ich wünschte, ich könnte es.“

Verantwortung und Kritik: „Ich habe ihm Legitimität gegeben“
Mette-Marit räumte Versäumnisse ein und übernahm Verantwortung: „Es ist wichtig für mich, Verantwortung zu übernehmen, weil ich die Hintergründe nicht genauer untersucht habe.“

Besonders schwer wiege für sie, dass ihre Bekanntschaft Epstein gesellschaftliche Anerkennung verschafft haben könnte: „Ich habe dazu beigetragen, ihm Legitimität zu geben. Das ist für mich sehr schwer.“

Gleichzeitig stellte sie klar, dass die Aufmerksamkeit den Opfern gelten müsse: „Sie verdienen Gerechtigkeit.“

Gesundheitliche Probleme und familiärer Druck
Neben dem Skandal belastet die Kronprinzessin auch ihre chronische Lungenerkrankung. Ihr Zustand habe sich zuletzt verschlechtert, weshalb sie „sehr viel Ruhe“ brauche.

Unterstützung erhielt sie von ihrem Ehemann, Kronprinz Haakon von Norwegen (52), der die Situation knapp zusammenfasste: „Es war sehr viel auf einmal.“

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