Wirbel um Kühbauer

Für WAC-Coach Atalan heißt es: Siegen oder fliegen

Kärnten
20.03.2026 05:59

Der schwer angezählte WAC-Trainer Ismail Atalan erhält am Samstag gegen Altach wohl seine letzte Chance! Didi Kühbauer, Ex-Coach der Lavanttaler und aktuell beim LASK an der Seitenlinie, sorgte beim Cup-Halbfinale gegen Ried für viel Wirbel. Auch der Kärntner Michi Sollbauer wurde von „Küh“ da durchgehend beschimpft – der ehemalige WAC-Kapitän reagiert jetzt darauf.

Siegen oder fliegen – das Schicksal von WAC-Coach Ismail Atalan! Sollte nach dem samstägigen Heimspiel gegen Altach seine Bilanz tatsächlich nur einen Sieg aus zwölf (!) Pflichtspielen auswerfen, wird der Klub in der folgenden Länderspielpause mit Sicherheit die Reißleine ziehen. Agenten wurden – so hört man – bereits entsprechend vorinformiert.

Die Hoffnungen beim WAC ruhen auf Jessic Ngankam (li.).
Die Hoffnungen beim WAC ruhen auf Jessic Ngankam (li.).(Bild: Florian Pessentheiner)

Hoffnungen ruhen auf Ngankam
Aktuell regiert noch die Hoffnung, dass sich sogenannte Leistungsträger endlich wieder einmal ihrer Verantwortung bewusst werden, darüber hinaus hat die Hoffnung auf das langersehnte Ende der Negativspirale einen konkreten Namen – Jessic Ngankam!

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Ich bin voll fit, werde von Woche zu Woche stärker. Und ich bin dankbar für jede Einsatz-Minute.

Jessic NGANKAM, Angreifer des WAC

„Hätte Jessic öfter gespielt, würden wir anders dastehen“
Nach seiner Einwechslung beim GAK brachte der Stürmer Wucht und Körperlichkeit ins Spiel, zeigte, dass er – nach überstandenem Muskelfasereinriss – auf Sicht die Torflaute beheben könnte. „Ich bin voll fit, werde von Woche zu Woche stärker. Und ich bin dankbar für jede Einsatz-Minute. Nur schade, dass es in Graz noch nicht zu einem Treffer gereicht hat. Ich weiß, ich hätte ein Tor machen können.“ Atalan, der die Frankfurt-Leihgabe am Samstag wohl von Start weg bringen wird, betont: „Hätte Jessic schon öfter gespielt, würden wir anders dastehen.“

Didi Kühbauer fiel im Cup-Halbfinale mit dem LASK im Derby gegen Ried schwer aus der Rolle.
Didi Kühbauer fiel im Cup-Halbfinale mit dem LASK im Derby gegen Ried schwer aus der Rolle.(Bild: APA/DANIEL SCHARINGER)

Ex-Trainer Kühbauer sorgt für Negativ-Schlagzeilen
Einmal mehr schwer aus der Rolle gefallen ist Ex-WAC-Trainer Didi Kühbauer: Nach dem letztjährigen Cup-Triumph mit den Wölfen schaffte der Burgenländer auch mit LASK – wenn auch mit Hängen und Würgen beim 2:1 n.V. in Ried – den Einzug ins Pokalfinale, sorgte aber gleich danach für Negativ-Schlagzeilen.

Shakehands verweigert
Nicht nur dass „Küh“ Ried-Trainer Senft das Shakehands verweigerte, provozierte er mit Jubelgesten Richtung Rieds Fan-Sektor ganz bewusst die Anhänger der „Wikinger“. Einige stürmten darauf auch den Platz, wollten Kühbauer ans Leder, wurden von Rieder Spielern und Ordnern gerade noch abgefangen.

Michael Sollbauer kickte einst beim WAC unter Kühbauer, wurde nun als Ried-Akteur von „Küh“ wüst ...
Michael Sollbauer kickte einst beim WAC unter Kühbauer, wurde nun als Ried-Akteur von „Küh“ wüst beschimpft.(Bild: GEPA)

„Das zeigt die wahre Persönlichkeit Kühbauers“
Auch unterste Schublade: Die Beschimpfungen, die sich Michi Sollbauer von seinem Trainer aus gemeinsamen WAC-Zeiten im Kabinengang und während der Partie anhören musste. „Alles komplett unter der Gürtellinie, Aussagen großteils auch auf sehr persönlicher Ebene. Ein echtes Trauerspiel, das die wahre Persönlichkeit Kühbauers zeigt!“, schüttelt Sollbauer nur den Kopf.

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