Österreichs Zollamt hat im vergangenen Jahr rund 8,4 Milliarden Euro aus verschiedenen Steuern und Zöllen eingenommen. Beschlagnahmt wurden unter anderem Drogen, illegal eingeführte und gefälschte Medikamente, sowie 55 lebende Tiere (siehe Video oben).
Unter den Tieren waren etwa sieben Warane aus Doha. Wie berichtet, flog dieser Schmuggel am Flughafen Wien-Schwechat aus. Die Reptilien wurden aufgrund ihres schlechten Zustands zur Pflege in den Tiergarten Schönbrunn gebracht, gegen den Mann wurde ein Finanzstrafverfahren eingeleitet.
Darüber hinaus beschlagnahmte das Zollamt 448 Kilogramm Suchtgift, vor allem Cannabis, rund 8,8 Millionen illegal eingeführte Zigaretten, 116.000 gefälschte Waren und 392.000 Stück Arzneimittel, darunter illegal eingeführte Medikamente und gefälschte Arzneiwaren sowie Anabolika. Im Jänner 2025 wurden im Hafen Wien 120.000 Badeenten aus Kunststoff in zwei Containern aus China sichergestellt. Eine Laboruntersuchung zeigte, dass die Gummienten stark gesundheitsgefährdende Substanzen enthielten und nicht als Badespielzeug geeignet waren.
Auch Pflanzen werden immer wieder illegal nach Österreich gebracht. „Wir haben insgesamt 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zoll und das zahlt sich auch für den Staatshaushalt aus“, sagte Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) bei der Präsentation der Bilanz am Montag. Im Vorjahr wurden Abgaben in der Höhe von 8,364 Milliarden Euro eingenommen.
Der Zoll stelle Umwelt- und Verbraucherschutz sicher und sorge für fairen Wettbewerb in Europa, sagte Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl (ÖVP). Insgesamt seien 177.500 Kontrollen durchgeführt worden, eine deutliche Zunahme habe es bei den Betriebsüberprüfungen gegeben. Die Mitarbeitenden werden von mehr als zwei Dutzend Hunden unterstützt.
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