Die Arbeitslosigkeit ist in der Steiermark im April wieder angestiegen – allerdings moderat um überschaubare 3,7 Prozent. Eklatant allerdings der Anstieg bei Akademikern, hier betrug das Plus stolze 28,6 Prozent.
Exakt 38.000 Menschen waren im April beim steirischen Arbeitsmarktservice als arbeitslos gemeldet – das entspricht einem Anstieg von 1.350 Personen (+3,7 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Inklusive Schulungsteilnehmer (8.707) waren im April 46.707 Menschen ohne Job, ein Anstieg von 4 Prozent. Die geschätzte Arbeitslosenquote liegt laut AMS in der Steiermark bei 6,5 Prozent, das sind 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.
Interessant: Von den 1.350 zusätzlichen arbeitslosen Personen im Vergleich zum Vorjahr verfügen 811 – rund 60 Prozent – über einen akademischen Abschluss. Ein Studium bietet also längst keinen Schutz mehr vor Arbeitslosigkeit. Die Zahl der beschäftigungslosen Akademiker stieg im April um stolze 28,6 Prozent auf 3.648 Personen.
„In den kommenden Wochen soll genauer analysiert werden, aus welchen Branchen diese zusätzlichen Arbeitslosen stammen“, sagt AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe. Im steirischen Bezirksvergleich gab es im AMS-Bezirk Mürzzuschlag den prozentuell größten Anstieg an Arbeitslosen (+11,8 Prozent) – in Feldbach (-0,5), Liezen (-1,5), Bruck (-4) und Gleisdorf (-4,6) ging die Zahl sogar zurück.
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