In Österreich ist im Vorjahr deutlich weniger Mineralwasser abgefüllt und auch abgesetzt worden als 2024 davor.
Im abgelaufenen Jahr wurden 614 Millionen Liter abgefüllt, 2024 waren es noch 700 Millionen Liter gewesen.
Auch beim Absatz ging es bergab: Dieser sank um 12 Prozent, wie das Forum Natürliches Mineralwasser am Montag mitteilte.
Einführung des Einwegpfands bremst die verkauften Mengen
Grund für den Absatzrückgang sei unter anderem die Einführung des Einwegpfands für PET-Flaschen gewesen.
Seit mehr als einem Jahr gibt es Einwegpfand auf Plastikflaschen und Aluminiumdosen – Ende Jänner zog Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) eine positive Bilanz. Mit einer Sammelquote von 81,5 Prozent wurden die Vorgaben der österreichischen Pfandverordnung von mindestens 80 Prozent erfüllt. Spar-Chef Hans K. Reisch dagegen beklagte unlängst gegenüber der „Krone“ einen Mehraufwand für den Handel.
74 Liter Mineralwasser pro Kopf
Zurück zur Statistik: Mineralwasser mit Kohlensäure blieb mit einem Absatzanteil von 57 Prozent auch 2025 der Marktführer. Stilles Mineralwasser erreichte einen Anteil von 28 Prozent, die übrigen 15 Prozent entfielen auf Mineralwasser mit wenig Kohlensäure. Pro Kopf wurden in dem Jahr 74 Liter Mineralwasser konsumiert.
Das Forum Natürliches Mineralwasser wurde 1987 gegründet und vereint die Mineralwasserunternehmen der Marken Alpquell, Astoria, Frankenmarkter, Gasteiner, Juvina, Lebensquell, Long Life, Montes, Peterquelle, Preblauer, Römerquelle, SilberQuelle, Steirerquell, Tiroler Quelle, Vitus-Quelle, Vöslauer und Waldquelle unter sich.
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