Salzburg Marathon

Vom Laufen leben? „Nur mit Unterstützung möglich“

Sport
16.05.2026 21:00

Laufen boomt! Das ist nicht zuletzt an den Anmeldezahlen beim Salzburg-Marathon am Sonntag erkennbar. 2500 Leute starten von der Staatsbrücke in eine sportliche Riesenherausforderung. Die meisten davon überwinden sich zum ersten Mal. Für sie ist es ein Hobby. Nur wie ist es, wenn man läuft, um zu leben? Drei (Ex-)Profis wissen es. 

„Laufen ist mein Ventil zum Ausgleich.“ Diese Aussage von Peter Herzog und Lukas Hollaus würden sicher viele der 2500 Starterinnen und Starter des sonntägigen Salzburg-Marathons unterschreiben. Während für das Gros, das auf der Staatsbrücke loslegt, dabei aber „nur“ die Ausübung eines Hobbys im Vordergrund steht, ist und war es für die bereits genannten Sportler sowie Eva Wutti viel mehr als das: der Beruf. 

„Da ist ein ganz anderer Druck da“
Die gebürtige Kärntnerin war beim Vienna City Marathon im April schnellste Österreicherin. Während sie heutzutage neben dem Sport einem Beruf nachgeht, konnte sie sich früher für einen gewissen Zeitraum voll auf Triathlon konzentrieren. „Da ist ein ganz anderer Druck da. Man unterschreibt Verträge, die begrenzt sind. Aber wenn man nur für sich selbst sorgen muss, ist das nicht schlimm. Es ermöglicht einem sogar Freiheiten“, sagt die 37-Jährige. Sportlich ist sie weiterhin top unterwegs. Aktuell ist Wutti für die Europameisterschaft in Birmingham im August qualifiziert. 

Lukas Hollaus und Eva Wutti wollen ihren Sieg beim Salzburg Marathon aus dem Vorjahr ...
Lukas Hollaus und Eva Wutti wollen ihren Sieg beim Salzburg Marathon aus dem Vorjahr wiederholen.(Bild: PUMA Salzburg Marathon / Salzburg Cityguide)

Peter Herzog: „Ich habe gut davon leben können“
Großereignisse als aktiver Sportler sind für den Saalfeldener Peter Herzog Geschichte, die Erinnerung an die Laufbahn aber weiterhin präsent. „Ich habe es sehr genossen und weiß es zu schätzen. Es braucht aber auch Kontakte zu den richtigen Namen. Ich bin bei meinen Anfängen oft abgeblitzt, wenn ich wo um Laufschuhe angefragt habe“, erinnert sich der frühere österreichische Marathon-Rekordhalter, der 2025 seine Karriere beendet hat. Er selbst habe sich dabei dank guter Partner und Sponsoren einen finanziellen Puffer aufbauen können.

„Ich habe gut davon leben können“, sagt Herzog, dessen Basis aber das Bundesheer war. Das unterstreicht Hollaus, der 15 Jahre lang als Triathlet aktiv war. „Nur durch diese Unterstützung habe ich das machen können“, erklärt der Vorjahressieger, der am Sonntag wie Wutti den Erfolg von 2025 über 42,195 Kilometer wiederholen möchte. Und dabei auch einen Ausgleich für den Alltag finden will. 

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