Sechs Monate nach Harald Serafins Tod sprach nun Sohn Daniel mit der „Krone“ über den Zusammenhalt in der Familie, die Vergangenheit und den wichtigen Blick nach vorne.
Sechs Monate ist es heute her, dass Kammersänger Harald Serafin mit 93 Jahren für immer die Bühne des Lebens verlassen hat. „Mister Wunderbar“ begeisterte mit seiner markanten Stimme, seinem Charme und seiner unverwechselbaren Präsenz sowohl auf als auch abseits der Spielfläche. Als langjähriger Intendant der Seefestspiele Mörbisch schrieb er außerdem Kulturgeschichte.
„Er hat ein wunderschönes Leben gehabt“
Doch nicht nur sein Publikum vermisst ihn, auch in seiner Familie bleibt die Erinnerung an den großen Entertainer jeden Tag lebendig. Sohn Daniel Serafin hat seinen eigenen Weg gefunden, mit dem schweren Verlust umzugehen – und zwar so, wie es wohl ganz im Sinne seines Vaters gewesen wäre: mit Dankbarkeit und Zuversicht. „Ehrlich gesagt, das Leben geht weiter. Rückblickend hat er ein wunderschönes Leben gehabt, und er hätte genauso gesagt: ,Es geht weiter.‘ Man feiert das Leben Tag für Tag, blickt in die Zukunft und schaut mit einem Lächeln auf die Vergangenheit“, erzählte der Opernsänger im Gespräch mit der „Krone“.
In letzter Zeit besonders oft an seiner Seite zu sehen ist Mama Ingeborg. Wenn sie ihn wissen lässt, dass sie nicht alleine daheim sitzen möchte, ist eine gemeinsame Unternehmung die schönste Lösung. Und so hat auch sie laut ihrem Sohn einen guten Umgang mit der Situation gefunden: „Es geht ihr gut. Sie ist zu Hause, sie hat Aufgaben, sie hat Freunde und reist. Also sie ist zufrieden.“
Und wenn man Daniel Serafin heute so anschaut, dann fällt ein kleines Detail besonders ins Auge. Mit dem Oberlippenbart erinnert der 44-Jährige vom Look so sehr wie nie an seinen geliebten Vater.
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