Bei Familie aus NÖ

Gequälter Husky „Buba“ bekommt ein neues Zuhause

Gericht
14.03.2026 06:30

Wenn die Eingewöhnungsphase gelingt, zieht der von seinem früheren Besitzer schwer misshandelte Husky-Rüde „Buba“ zu Ostern nach Niederösterreich in ein liebevolles Umfeld um. 

Das Schicksal von „Buba“ bewegte unzählige Menschen im Land. Der zweijährige Husky musste bei seinem Besitzer schreckliche Qualen durchleiden. Er wurde so schwer misshandelt, dass Nachbarn in Wien die Schmerzensschreie des Tieres aufzeichneten und gleichzeitig beim Verein Hunde-Such-Hilfe Alarm schlugen. Der Verein konnte den Hund aus den Fängen seines früheren Besitzers befreien und nahm ihn in Obhut.

Zum Glück! Denn das Tier hatte Prellungen und offene Wunden erlitten. Auch sind ihm Zähne ausgeschlagen worden, und sogar eine Rasierklinge steckte in „Bubas“ Hals.

Zwei Kinder und eine Hündin
Jetzt zeichnet sich ein Happy End für den Husky-Rüden ab, der trotz der Qualen seine Lebensfreude nicht verloren hat. Eine Familie aus Niederösterreich mit Haus, Garten, zwei Töchtern und einer Hündin möchte „Buba“ ein neues Zuhause schenken.

Damit die Eingewöhnung gelingt, hat die Familie in einem ersten Schritt die Pflege des Hundes an den Wochenenden übernommen. Sie holt den Rüden am Freitag ab und bringt ihn am Sonntag wieder zurück. Geplant ist, dass in den Osterferien die endgültige Übersiedlung nach Niederösterreich stattfinden kann.

Ruf nach strengeren Strafen für Tierquälerei
Anwalt Sascha Flatz, der selbst Hundebesitzer von Labrador „Pablo“ ist, hat für den Verein in dem Fall um schwere Tierquälerei kostenlos die Vertretung übernommen. Zuletzt besuchte der auf Social-Media-Kanälen populäre Jurist seinen felligen Mandanten und warb im Netz um Spenden für die Hunde-Such-Hilfe.

Was ihm und vielen seiner Anwaltskollegen aufstößt, sind die milden Strafen für Tierquälerei in Österreich – wo maximal zwei Jahre Haft drohen, selbst wenn ein Wirbeltier mutwillig getötet wird! Flatz: „Bei einem unbescholtenen Ersttäter kann man sogar davon ausgehen, dass er wahrscheinlich eine Bewährungsstrafe bekommen wird.“

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