Causa Epstein
Bill Gates gesteht Affären mit zwei Russinnen
Microsoft-Gründer Bill Gates hat zugegeben, während seiner Ehe mit Melinda zwei Affären mit russischen Frauen gehabt zu haben. Am Dienstag entschuldigte sich der US-Milliardär während eines internen Treffens mit Mitarbeitern auch für seine Kontakte zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
„Ich hatte tatsächlich Affären – eine mit einer russischen Bridge-Spielerin, die mich bei Bridge-Veranstaltungen traf, und eine mit einer russischen Kernphysikerin, die ich durch geschäftliche Aktivitäten kennenlernte“, machte Gates nun reinen Tisch. Laut dem „Wall Street Journal“ nutzte Epstein das Wissen über die Affären, um Druck auf den Unternehmer auszuüben.
„Ich habe nichts Illegales getan. Ich habe nichts Illegales gesehen“, sagte Gates laut dem Bericht zu seinen Mitarbeitern.
In den Ermittlungsakten zum verstorbenen Sexualstraftäter wurde auch ein E-Mail-Entwurf entdeckt, in dem Epstein beschreibt, dass sich Gates bei seinen außerehelichen Aktivitäten eine Geschlechtskrankheit eingefangen hätte. Der Milliardär habe den Pädokriminellen daraufhin um Medikamente gebeten, um seine damalige Ehefrau nicht anzustecken. Dieses Mail aus dem Jahr 2017 dürfte aber nie verschickt worden sein.
„Es war dumm von mir“
Es war nicht das erste Mal, dass sich der 70-Jährige zu den Vorwürfen, die infolge der kürzlich vom US-Justizministerium veröffentlichten neuen Ermittlungesakten zum Fall Epstein laut wurden, äußerte. „Es war dumm von mir, Zeit mit ihm zu verbringen. Ich bin einer von vielen, die es bereuen, ihn jemals kennengelernt zu haben“, hatte Gates bereits Anfang Februar in einem Interview mit dem Sender 9News erklärt.
Gates hatte Epstein nach eigenen Angaben mehrmals zum Abendessen getroffen. Er begründete das damit, dass Epstein viele vermögende Leute kannte und gesagt habe, er könne diese dazu bewegen, Geld für die globale Gesundheit zu spenden. Auf Epsteins privater Insel sei er nie gewesen, zu seinen Opfern habe er nie Kontakt gehabt und an Straftaten nie beteiligt, versicherte Gates.

Ex-Frau froh, „weg von all dem Dreck“ zu sein
Melinda French Gates, Ex-Frau vom Microsoft-Mitgründer Bill Gates, ist indes froh, „weg von all dem Dreck“ zu sein. Sie gab an, einen „Schlussstrich“ gezogen zu haben.
Die Berichte über den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein seien für sie schwer zu ertragen. „Kein Mädchen sollte jemals in eine Situation gebracht werden, wie sie von Epstein und den verschiedenen Personen in seinem Umfeld verursacht wurde“, sagte French Gates. Die Details lösten bei ihr vor allem „unermessliche Trauer“ aus.








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