
Präsidenten, Models, Millionäre, Royals, Wissenschafter – sie alle suchten die Nähe zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Psychiater Reinhard Haller erklärt, woher diese Faszination für den Amerikaner kommt.
Kaum eine Woche vergeht, in der ein neuer Skandal rund um Jeffrey Epstein veröffentlicht wird. Die Liste an Prominenten, die mit dem Sexualstraftäter in Kontakt waren, scheint endlos zu sein. Das US-Justizministerium veröffentlichte bisher 3,5 Millionen Seiten rund um den Fall. Darunter 180.000 Bilder und über 2000 Videos.
Darauf zu sehen: Ex-Prinz Andrew, wie er über einer jungen Frau kniet, Ex-US-Präsident Bill Clinton im Whirlpool oder mit einer jungen Frau am Schoß. Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit taucht über tausendmal in den Dokumenten auf. Als „peinlich“ beschreibt sie ihre Lage. Als „Fehler“ bezeichnet Microsoft-Gründer Bill Gates die Bekanntschaft mit Epstein. Auch Supermodel Naomi Campbell wollte im damaligen Scheinwerferlicht des Milliardärs sein. Wieso wirkte er wie ein Magnet auf so viele Promis?
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