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Jetzt impfen: Zeckensaison startet immer früher

Kärnten
23.02.2026 11:00
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Ein Zeckenstich kann schwerwiegende Folgen haben. Deshalb ist bereits im Februar eine (Auffrischungs-)Impfung ratsam. Termine können in den Kärntner Gesundheitsämtern vereinbart werden.

Seit einigen Jahren verlagert sich der Beginn der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Saison aufgrund klimatischer Veränderungen immer weiter nach vorn, deshalb ist eine (Auffrischungs-) Impfung bereits im Februar zu empfehlen, informiert das Land Kärnten. Deshalb ist bereits jetzt der beste Zeitpunkt für die Zecken-Impfung – das gilt für die Grundimmunisierung wie für die Auffrischung. „Denn nur die FSME-Impfung schützt gegen die Viruserkrankung“, betont Gesundheitslandesrätin und Ärztin Beate Prettner. 

Die FSME-Impfung wird in den Kärntner Gesundheitsämtern angeboten. Eine Terminvereinbarung im Vorfeld wird empfohlen. Die Kosten betragen 32 Euro für Erwachsene und 27 Euro für Kinder. Je nach Sozialversicherung wird ein Zuschuss zwischen 4,80 und 19,60 Euro gewährt. Eine entsprechende Impfbestätigung erhalten Patienten direkt vor Ort, zudem wird die Impfung im Impfpass dokumentiert.

Zeckenstich hat schwerwiegende Folgen
Ein Zeckenstich kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. FSME kann zu Hirnhaut- oder Gehirnentzündungen führen. In schweren Fällen drohen Lähmungen, Schluck- und Sprachstörungen sowie bleibende Schäden. Auch tödliche Verläufe sind möglich. 

Die Erkrankung beginnt häufig unspezifisch mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber, Kopfschmerzen oder Übelkeit. In einer zweiten Phase kann das Virus das zentrale Nervensystem befallen und neurologische Ausfälle verursachen.

Auffrischungsimpfungen dringen empfohlen
„Die Impfung ist ab dem vollendeten ersten Lebensjahr empfohlen, die Grundimmunisierung erfolgt im Rahmen von drei Impfungen. Die erste Auffrischungsimpfung ist nach drei Jahren empfohlen, danach sollte diese bei Personen bis zum vollendeten 60. Lebensjahr alle fünf Jahre, danach alle drei Jahre vor Beginn der Zeckensaison erfolgen“, Karin Schorna-Drescher vom Sanitätswesen der Gesundheitsabteilung des Landes Kärnten. 

Österreichweit wurde im vergangenen Jahr eine erhöhte FSME-Aktivität registriert: 132 Personen mussten stationär behandelt werden, 26 weitere ambulant. Acht Fälle entfielen auf Kärnten. Der erste Erkrankungsfall trat im April auf, der letzte im Dezember. 

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