Sonntagvormittag wurden Polizisten auf die Semmering Schnellstraße gerufen. Eine Geisterfahrerin war auf der Richtungsfahrbahn Wien in falscher Richtung unterwegs. Die Lenkerin war erheblich alkoholisiert, sie wollte bei einer Baustelle nicht warten und drehte deshalb um. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor halb zwölf wurden zwei Autobahnstreifen im Bezirk Leoben aufgrund einer Geisterfahrerin auf die S6 Semmering Schnellstraße alarmiert. Die Frau war auf der Richtungsfahrbahn Wien entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung St. Michael unterwegs.
Polizei ignoriert
Trotz Blaulicht, Folgetonhorn und mehrfacher Lichtsignale konnten die Beamten das Fahrzeug vorerst nicht stoppen. Die Frau setzte ihre Fahrt mit verringerter Geschwindigkeit fort. Einer Polizeistreife gelang es aber, den Gegenverkehr anzuhalten und die Schnellstraße so vorübergehend zu sperren. In weiterer Folge konnte dann die Geisterfahrerin gestoppt werden.
16 Personen gefährdet
Bei der Kontrolle wurden die Polizisten rasch auf die Alkoholisierung der 62-jährigen Lenkerin aufmerksam. Das Ergebnis eines durchgeführten Alkotests ergab den unglaublichen Wert von 3,26 Promille. Laut eigenen Angaben hatte die Frau ihr Fahrzeug im Bereich einer Baustelle aufgrund eines Staus gewendet, weil sie nicht warten wollte.
Rund acht Kilometer lang fuhr die 62-Jährige in die falsche Richtung, bevor sie gestoppt werden konnte. Dabei wurden 16 Personen konkret gefährdet. Der Frau wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Sie wird wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen sowie des Verdachts der fahrlässigen Gemeingefährdung angezeigt.
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