Der FC Barcelona hat sich mit einem Heimsieg im Clasico zum spanischen Meister gekrönt.
Die Katalanen schlugen den Erzrivalen am Sonntag im Camp Nou 2:0, sind damit drei Runden vor Schluss mit einem Vorsprung von 14 Punkten auf die „Königlichen“ nicht mehr von der Spitze zu verdrängen und jubelten über die erfolgreiche Titelverteidigung. Marcus Rashford (9.) und Ferran Torres (18.) fixierten Barcelonas 29. Meisterschaft, die dritte in den vergangenen vier Jahren.
Die Partie war früh entschieden. Rashford versenkte einen Freistoß im Kreuzeck des Tormannecks, wenig später legte Torres nach sehenswerter Vorlage von Dani Olmo nach. Barca blieb danach auch ohne den verletzten Topstar Lamine Yamal dominant und verabsäumte es, das eine oder andere Tor nachzulegen.
Real hatte den Gastgebern wenig bis gar nichts entgegenzusetzen und konnte sich bei Goalie Thibaut Courtois bedanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel.
Bei den Madrilenen fehlten unter anderem die verletzten Kylian Mbappe und Federico Valverde. Letzterer hatte sich vor wenigen Tagen im Zuge eines Streits mit Aurelien Tchouameni eine Kopfverletzung zugezogen. Der Übeltäter war im „Clasico“ im Einsatz – im Gegensatz zu David Alaba, der auf der Bank saß. Der ÖFB-Teamkapitän bleibt damit in seiner wohl letzten Saison beim Rekordchampion (36 Titel) ohne Trophäe. Der Vertrag des Wieners läuft im Sommer aus und wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht verlängert.
Wenige Stunden vor Anpfiff war der Tod des Vaters von Barcelona-Coach Hansi Flick bekannt geworden. Der Deutsche stand in dem Spiel dennoch an der Seitenlinie. Sowohl die Katalanen als auch Real kondolierten via Social Media.
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