Ermittlungen laufen

Tod von 17-Jähriger nach Not-OP weiter ungeklärt

Burgenland
03.02.2026 07:15

Warum musste eine 17-Jährige in der Klinik Oberwart im Burgenland sterben? Das Obduktionsgutachten verzögert sich. Die Ermittlungen sind weiter im Gange.

Knapp zwei Monate nach dem tragischen Tod einer 17-jährigen Patientin in der Klinik Oberwart gibt es weiterhin keine Klarheit über die Todesursache. Wie die Staatsanwaltschaft Eisenstadt auf Anfrage der „Kronen Zeitung“ mitteilte, haben die beauftragten Gerichtsmediziner um eine Fristverlängerung bis Anfang März für die Erstellung des Obduktionsgutachtens angesucht.

Untersuchungen ausgeweitet
Zuvor wurden die Untersuchungen bereits ausgeweitet, da bislang keine eindeutige Todesursache festgestellt werden konnte.

„Aus der Fristverlängerung lassen sich jedoch keine Rückschlüsse ziehen“, betont die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen seien weiterhin im Gange, Spekulationen werde man nicht kommentieren.

Not-OP im Bauchraum
Die 17-Jährige war Anfang Dezember während einer Notoperation im Bauchraum in der Klinik Oberwart gestorben. Nach Informationen aus dem Umfeld soll das Mädchen in akut lebensbedrohlichem Zustand in das Krankenhaus eingeliefert worden sein. Den vorliegenden Schilderungen zufolge hätten die behandelnden Ärzte eine Notoperation angeordnet, um ihr Leben zu retten.

Trotz aller Bemühungen überlebte die Jugendliche den Eingriff nicht und starb noch im OP-Saal. Aus dem Umfeld heißt es zudem, dass die 17-Jährige bereits zuvor zumindest einmal in der Ambulanz behandelt worden sein soll und in den Tagen vor ihrem Tod auch andere Ärzte außerhalb der Klinik aufgesucht haben dürfte.

„Tragisches Schicksal“
Ob diese Behandlungen in Zusammenhang mit dem späteren Verlauf stehen, ist Teil der laufenden Ermittlungen. Im Raum steht nun die zentrale Frage: Handelte es sich um einen medizinisch nicht erkennbaren Ernstfall oder wurde etwas übersehen? Genau das soll das erweiterte Obduktionsgutachten klären. Die Gesundheit Burgenland sprach von einem tragischen Schicksal und sagte volle Aufklärung zu.

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