Timothy Chooi begeistert weltweit mit leidenschaftlichem Geigenspiel, emotionaler Tiefe und einer Bühnenpräsenz, die sofort fesselt. Bereits zum dritten Mal ist nun der kanadische Virtuose in Linz. Er trifft am Mittwoch, 11. Februar, im Brucknerhaus auf das Prague Radio Symphony Orchestra, am Pult steht Dirigentin Alevtina Ioffe. Der Weltstar gibt sich nahbar und offen, die „Krone“ plauderte vorab mit ihm.
Timothy Chooi – ausgesprochen „Chewy“ – gehört zu jener seltenen Generation von Geigern, die technisch brillieren und Herzen im Sturm erobern.
Mit einer Mischung aus atemberaubender Präzision, emotionaler Wucht und enormer Präsenz verwandelt er jedes Konzert in ein Ereignis. Der charismatische Spitzenmusiker denkt Musik aber auch weiter: als kulturelle Brücke, als digitale Bewegung, als Einladung, klassische Musik neu zu entdecken. Das Linzer Publikum hat am Mittwoch, 11. Februar, im Brucknerhaus dazu Gelegenheit.

Gemeinsam mit dem Prague Radio Symphony Orchestra und der in der Schweiz tätigen Dirigentin Alevtina Ioffe spielt er Werke von Max Bruch und Antonín Dvořák. Bei Letzterem schätzt er die melodische Zugänglichkeit.
Linz kennt er bereits gut, denn er trat schon mehrmals hier auf: Die Akustik des Brucknerhauses sei „bemerkenswert ehrlich und ermöglicht eine intime Kommunikation – vielleicht liegt die Inspiration auch an der Donau“, sagt er im „Krone“-Gespräch.
Musik gehört zur Basis des Menschseins
Dirigentin Ioffe hat übrigens russische Wurzeln. Steht Musik über der Weltpolitik? „Ich glaube fest daran, dass Musik die Fähigkeit hat, über Politik hinaus zu sprechen. Ich denke nicht, dass Musik den politischen Diskurs ersetzt, aber sie erinnert uns an etwas Grundlegenderes: Jede menschliche Zivilisation hat Musik gemacht. Sie ist so wichtig wie Nahrung, Sprache oder soziale Verbindungen. Sie kann Verständnis und Empathie schaffen, wo Worte manchmal versagen“, meint Chooi.
Linzer Publikum gibt sich offen
Er persönlich freut sich sehr auf das Konzert im Brucknerhaus. „Das Haus hat mir in einer für meine künstlerische Entwicklung sehr wichtigen Phase nach Covid ein breites Repertoire und verschiedene musikalische Partner anvertraut. Ich schätze auch das Linzer Publikum sehr, das aufgeschlossen und engagiert ist – es hört mit echter Offenheit und Neugier zu.“
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