Bisher sind die Rheindörfler im ÖFB-Cup immer spätestens im Viertelfinale gescheitert. Ob sich das nun ausgerechnet gegen Meister Sturm Graz ändert, wird sich zeigen. Den größten Erfolg feierte der Ländle-Klub 1998: Damals warf der damalige Regionalligist Austria Wien aus dem Bewerb.
ÖFB-Cup-Halbfinale – das ist in Altach ein Fremdwort. Bislang reichte es zu einigen Auftritten im Viertelfinale, mehr war nicht drinnen. „Diesmal haben die Altacher aber eine echte Chance, ins Halbfinale zu kommen“, sagt Ex-Kapitän Oliver Schnellrieder, „die Mannschaft ist heimstark geworden. Sturm Graz hat in dieser Saison weder national noch international überzeugend gespielt.“
Im Elferschießen
Für Schnellrieder und Kollegen wie Alex Guem, Rudi Gussnig, Wolfgang Ott, Dogan Uyar oder Marco Türtscher gab es im Herbst 2019 den größten Cupauftritt in ihrer Karriere. Der damalige Regionalligist Altach warf den Bundesligaklub Austria Wien in der 2. Cuprunde aus dem Bewerb. Vor 2500 Fans im damaligen noch altehrwürdigen Schnabelholz setzten sich die Vorarlberger mit 4:3 nach Elfmetern durch.
„Unser Tormann Wolfgang Ott hielt fast alles, was auf sein Tor kam, er war der Vater des Erfolges. Wir haben damals 120 Minuten lang alles gegeben. Und im Elferschießen die Nerven behalten“, erinnert sich Schnellrieder. Kevin Zemanek, Marc Gächter, Dogan Uyar und Christian Schöpf setzten Austria-Goalie Günter Kreissl ihre Penaltys in den Kasten. Bei den Wienern erzielte der spätere Altach-Trainer Michael Streiter im Spiel und im Elfmeterschießen je einen Treffer. Ihre Elfer verschossen haben dagegen die ehemaligen Teamspieler Anton Pfeffer und Gernot Plassnegger.
Oft früh raus
Die Rheindörfler stehen am Sonntag zum vierten Mal in einem Viertelfinale. Zuvor scheiterte man an Leoben (2024), Salzburg (2015) und an Pasching (2006). Neunmal war schon in der ersten Runde Endstation, man scheiterte zumeist an einem unterklassigen Gegner.
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