Nach Sonja Giglers zweitem Platz am ersten Renntag im Schweizer Simmental, mussten Österreichs Asse am Freitag beim Skicross-Europacup kleinere Brötchen backen. Dabei wäre für einen Vorarlberger allerdings mehr möglich gewesen – hätte sich nicht ein Kontrahent vor ihm „hingelegt“.
„Ich muss für den Weltcup in Veysonnaz fit sein“, erklärte Sonja Gigler, warum sie das Schweizer Simmental schon am Donnerstagabend verließ und das zweite Europacuprennen am Freitag ausließ. Mit ein paar Schrammen, nachdem sie im Finale von zwei Konkurrentinnen abgeschossen und im Nachhinein noch auf Rang zwei vorgereiht wurde. Im Wallis geht es für sie ab 21. Februar ums Olympiaticket – bislang hat dies nur die Steirerin Katrin Ofner fix. Zwar gibt es noch zwei Plätze, die intern geforderten Leistungen konnte aber noch keine weitere Athletin erfüllen.
Sieg im Achtelfinale – dann raus
Ohne Gigler gab es gestern für die Ländle-Starter kein Podest. Claudio Andreatta landete als bester ÖSV-Herr zwar in der Qualifikation auf Rang zwölf und konnte auch als Sieger seines Achtelfinal-Heats in die Runde der letzten 16 einziehen. Im Viertelfinale hatte er aber Pech. „Vor mir kam ein Läufer zu Sturz. Um ihn nicht zu überfahren, musste ich ausweichen und ein Tor auslassen – sonst wäre sicher mehr möglich gewesen.“ So wurde der 25-jährige Klostertaler in der Endabrechnung Neunter.
Auf leichten Kursen tut sich Lussnig schwer
Für Leonie Lussnig gab’s in der Quali und am Ende Rang 16. „Schade, aber ich tue mir auf eher leichten Kursen wie hier einfach schwer“, erklärte die 20-jährige Oberländerin, die im ersten Rennen 13. wurde und in der Gesamtwertung auf Rang zehn rangiert. Beste Österreicher wurde am Freitag die Oberösterreicherin Christina Födermayr auf Rang acht.
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