Neuntes Podium

ÖSV-Dame stürzt im Finale und wird trotzdem Zweite

Vorarlberg
15.01.2026 17:25

Um vor dem Weltcup der Skicrosser in Veysonnaz noch ein wenig Rennpraxis zu sammeln, ging die Vorarlbergerin Sonja Gigler am Donnerstag beim Europacup an der Lenk (Sz) an den Start. Dort, wo die 24-Jährige im Jänner 2022 ihren bislang einzigen EC-Sieg feiern konnte, bewies sie, dass sie nach ihrer Verletzungspause immer besser in Schwung kommt. Bis sie im Finale unsanft gestoppt wurde (siehe Video).

Es schien beim ersten Europacuprennen der Skicrosser an der Schweizer Lenk angerichtet für Sonja Gigler! Nach Rang vier in der Qualifikation konnte die 24-jährige Harderin, die für die Ortsstelle Lech des Ski-Club Arlberg startet, sowohl ihr Achtel-, als auch ihr Viertelfinale gewinnen. Im Semifinale fuhr sie hinter der Quali-Siegerin Chiara von Moos (Sz) auf Rang zwei und damit ins große Finale.

Gigler fuhr nach Sturz selbst ins Ziel
Auch bei der Jagd nach ihrem neunten Podestplatz im Europacup erwischte die Kästle-Pilotin einen exzellenten Start und lag klar voran – ehe es zur Kollision mit Kathi Huber (D) und von Moos kam. Gigler, die in den vergangenen beiden Saisonen nach zwei Kreuzbandrissen passen musste, wurde aus der Strecke geschleudert, konnte in der Folge aber trotz Schmerzen im Unterschenkel selbst ins Ziel fahren und wurde zuerst als Vierte gewertet. Nach Durchsicht eines Drohnenvideos wurde die Polizeisportlerin aber auf Rang zwei vorgereiht, da die Jury ein regelwidriges Verhalten bei ihren Konkurrentinnen erkannte.

Sonja Gigler (li.) durfte sich am Ende über Rang zwei hinter der Schweizerin Natalie Schaer (M.) ...
Sonja Gigler (li.) durfte sich am Ende über Rang zwei hinter der Schweizerin Natalie Schaer (M.) und vor der Deutschen Katharina Huber (re.) freuen.(Bild: Swiss Ski)


Beim zweiten Rennen am Freitag wird die Junioren-Weltmeisterin von 2022 nicht teilnehmen, ihr voller Fokus gilt bereits dem Weltcup in Veysonnaz, der von 21. bis 24. Jänner ansteht.

Lussnig und Andreatta vorzeitig out
Die 20-jährige Oberländerin Leonie Lussnig kam in der Quali auf Rang zwölf, schied dann allerdings im Viertelfinale als Laufvierte aus. Ebenso wie Christina Födermayr und Isabel Hofherr, die in ihren Heats jeweils Dritte wurden. Bei den Herren wurde der Kärntner Moritz Opetnik im großen Finale Vierter. Der 25-jährige Klostertaler Claudio Andreatta qualifizierte sich als 16., musste aber im Achtelfinale als Dritter seines Heats die Segel streichen, sein oberösterreichischer ÖSV-Teamkollege Marcus Plank scheiterte direkt dahinter als Vierter.

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