Ein Funke Hoffnung. Weihnachten – das Fest der Hoffnung. Jetzt weihnachtet es auch in der Politik und Wirtschaft. Ein wenig zumindest: Die Wirtschaftsforscher von IHS und Wifo legten am Donnerstag ihre neuesten Prognosen vor. Und die fallen etwas freundlicher als bisher aus, das Wachstum könnte demnach zwischen einem und 1,2 Prozent liegen. Wifo-Direktor Gabriel Felbermayr sieht zwar „keinen stürmischen Aufschwung, aber ein Licht am Ende des Tunnels“. Damit wäre das von Bundeskanzler Christian Stocker formulierte Ziel von einem Prozent Wachstum erfüllt. Ein Funken Hoffnung also vor Weihnachten!
Keine Erbschaftssteuer. Das weitere Ziel Stockers aus seiner 2-1-0-Formel, die Inflation auf zwei Prozent zu drücken, scheint dagegen nicht erreicht zu werden, nächstes Jahr dürfte die Inflation um die 2,5 Prozent liegen. Erst für 2027 rechnet das IHS mit 1,9 Prozent, das Wifo jedoch deutlich über zwei Prozent. Finanz-Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl zeigt sich da optimistischer. Die bisher getroffenen und noch zu treffenden Maßnahmen der Regierung würden das 2-Prozent-Ziel jedenfalls näher rücken lassen, meint sie im „Krone“-Interview. Was sie gleichzeitig klarstellt, nachdem ÖGB-Präsident neuerlich Erbschaftssteuern in den Raum gestellt hatte: Vermögens- und Erbschaftssteuern kommen für die ÖVP weiter keinesfalls infrage, es werde diesbezüglich auch keine Nachverhandlungen geben. Ob das die SPÖ widerspruchslos hinnimmt?
Kommen Sie gut durch den Freitag!
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