Die Zwillinge arbeiten inzwischen als Risikokapitalgeber im Technologiebereich. Sie hatten Facebook-Gründer Zuckerberg vorgeworfen, während der gemeinsamen Studienzeit an der US-Eliteuni Harvard ihre Idee zum sozialen Online-Netzwerk ConnectU ("Vernetze Dich") gestohlen zu haben. 2011 legten sie den jahrelangen Rechtsstreit bei und strichen mehrere zehntausend Dollar von Facebook ein.
Seitdem investierten sie große Summen in Projekte im Zusammenhang mit der virtuellen Währung Bitcoin und in die Währung selbst. Im vergangenen Jahr beantragte ihre Firma Math-Based Asset Services bei den Behörden die Zulassung für den 20 Millionen Dollar (14,5 Millionen Euro) schweren Winklevoss Bitcoin Trust, der an den öffentlichen Börsen gehandelt werden soll. Die Zustimmung der Aufsichtsbehörde steht noch aus.
Die virtuelle Währung Bitcoin war 2009 als Antwort auf die internationale Finanzkrise erfunden worden. Geschaffen hat sie ein unbekannter Programmierer, der eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung wollte. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet. Der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt aber stark. Zentralbanken warnen daher vor den Risiken der Währung für die Nutzer.









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