Die EU will bis 2050 den Ausstieg aus fossilen Energieträgern schaffen, dazu braucht sie gewaltige Batterien in Form von Kraftwerken in Tirol. Eines davon soll im Platzertal entstehen.
Der Ausbau des Kraftwerkes Kaunertal ist heiß umstritten. Kein Monat vergeht, in dem eine Naturschutzorganisation den Ausstieg aus dem Projekt fordert. Besonders das Hochmoor im Platzertal sei schützenswert, heißt es. Damit räumte gestern Tiwag-Vorstandsdirektor Alexander Speckle auf: „Es gibt dort kein Hochmoor“, sagte er, „das sind Fake News. Es gibt dort nur ein Klein-Seggenried.“ Also eine mit Sauergräsern bewachsene Feuchtfläche. Was es nun genau ist, das wird sich herausstellen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.