Zwei Mordversuche hatte Werner Kniesek bereits begangen, als er 1980 eine Familie tötete. Auf bestialische Weise. Seit 45 Jahren sitzt der seelisch schwer gestörte Täter mittlerweile im Gefängnis. Ein Psychiater soll nun entscheiden, ob er – vielleicht schon bald – entlassen werden kann.
In dicken Mappen sind im „Krone“-Archiv unzählige Berichte über ihn gesammelt. Über diesen – auf alten Fotos fast bieder anmutenden – Mann, der einst ein unfassbares Verbrechen begangen hat; ein Verbrechen, so extrem grausam, so völlig absurd.
Werner Kniesek – klein gewachsen, die Gesichtszüge beinahe zart – wirkt auch heute noch äußerlich eher harmlos, wenn er jetzt an einem Tisch im niederösterreichischen Gefängnis Krems-Stein sitzt und mit ruhiger Stimme über sich zu sprechen beginnt.
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