Berliner zur „Krone“

Auf Revanche aus: „Müssen mit Vollgas auftreten!“

Sport
07.10.2026 09:00

Die Eisbullen stehen in der Champions Hockey League (CHL) vor einem echten Endspiel. Gegen den deutschen Rekordmeister Eisbären Berlin zählt für die Mozartstädter in puncto Weiterkommen nur ein Sieg. Im Vorjahr konnte man den Hauptstadt-Klub allerdings besiegen. Für die Berliner geht es somit auch um eine Revanche.

Schon am Dienstag landete die Chartermaschine aus der deutschen Hauptstadt in Salzburg. An Board? Der amtierende deutsche Eishockey-Meister aus Berlin. Die Eisbären können mit einem Sieg an der Salzach den Aufstieg in die K.o.-Phase fixieren. Die Eisbullen benötigen einen Dreier, um überhaupt noch Chancen auf ein Weiterkommen zu wahren. 

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Sie haben eine starke Mannschaft und wir brauchen die volle Kapelle und eine Vollgas-Leistung.

Eisbär Frederik TIFFELS über den EC Red Bull Salzburg

Dass die Salzburger den Saisonstart in der ICE Hockey League verpatzten und in der CHL mit dem Rücken zur Wand stehen, spielt bei den Berlinern keine Rolle. „Damit haben wir uns eigentlich nicht beschäftigt. Es ist noch früh in der Saison. Sie haben eine starke Mannschaft und wir brauchen die volle Kapelle und eine Vollgas-Leistung“, sagte Eisbären-Stürmer Frederik Tiffels, der sich im Volksgarten eine Revanche für die letztjährige 1:4-Niederlage erhofft,  der „Krone“.

Krise? „Werden weiter nach oben klettern“
Der Nationalspieler der Deutschen traut den Bulls in der laufenden Saison einiges zu. Und das liegt nicht nur an den letzten beiden Siegen der Salzburger in der Liga. „Ich bin mir sicher, dass sie heuer noch weiter nach oben klettern werden“, meinte der 31-Jährige, der den Titel in der Deutschen Eishockey Liga bereits viermal gewann und auf Europas größter Bühne einst als MVP (bester Spieler des Wettbewerbs) ausgezeichnet wurde.

Die Formkurve der Eisbären steigt ebenso wie jene der Salzburger. In den letzten vier Partien konnten die Berliner stets einen Sieg holen. Zuletzt am Sonntag beim 4:1-Sieg im Topspiel gegen Nürnberg. Zudem kassierten die Deutschen in den ersten fünf Partien nur zwölf Gegentore. Zum Vergleich: Salzburg fing sich in acht Duellen 30 Gegentore und somit die zweitmeisten der gesamten Liga. 

„Da wartet ein richtig schweres Spiel auf uns. Wir wissen natürlich, dass die sehr viel Qualität besitzen“, warnte Stürmer Peter Schneider vor dem CHL-Hit mit dem amtierenden Deutschen Meister. 

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