Ungewohntes Bild beim schwedischen Königshaus: Prinz Daniel von Schweden war am Dienstag allein in Madrid unterwegs. Während Kronprinzessin Victoria in Schweden geblieben war, führte Daniels Weg am 6. Oktober in eines der berühmtesten Museen der Welt: den Prado.
Dort drehte sich alles um eine außergewöhnliche Frau aus der schwedischen Königsgeschichte. Königin Christina, die vor 400 Jahren geboren worden war, stand im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung. Unter dem Titel „Christina von Schweden: Eine Leidenschaft für Skulptur“ widmete sich das Madrider Nationalmuseum der kunstbegeisterten Monarchin. Daniel, selbst ein großer Kunstliebhaber, war zur Eröffnung der Ausstellung gekommen.
Der Auftritt von Prinz Daniel in Madrid hatte wohl einen ganz praktischen Grund: Seine Frau, Kronprinzessin Victoria, ist zeitgleich in ihrer Heimat gefragt. Während Daniel in Spanien Kultur-Luft schnupperte, stand für Victoria auf Gotland ein Termin mit höchster Priorität an.
Victoria probt Massenevakuierung
Bei der Großübung „RSÖ26 Utrym“ wird der Ernstfall geprobt: die Evakuierung einer ganzen Region. Gemeinsam mit Behörden, Militär, Polizei und Hilfsorganisationen testet Schweden, wie die Bevölkerung der strategisch wichtigen Ostseeinsel Gotland im Krisenfall schnell und sicher in Sicherheit gebracht werden könnte. Hunderte Freiwillige spielen dabei die Rolle der Betroffenen und sorgen für möglichst realistische Bedingungen.
Kein Wunder also, dass das Kronprinzenpaar an solchen Tag getrennte Wege geht. Während Daniel in Madrid royale Repräsentationspflichten übernimmt, steht für Victoria als künftige Könign von Schweden die nationale Sicherheit im Fokus.
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