Es sind nackte Zahlen, hinter denen unfassbar viel Einsatz, Courage und Nächstenliebe stehen: 54.287-mal rückten im Vorjahr unsere Feuerwehren aus, 582.185-mal die Helfer des Roten Kreuzes. Ein Großteil davon völlig unentgeltlich. Ohne diese Freiwilligen wäre das steirische Blaulicht-System nicht mehr aufrechtzuerhalten.
Binnen weniger Tage zogen die zwei größten Einsatzorganisationen der Steiermark, Feuerwehr und Rotes Kreuz, Bilanz über das Vorjahr. Es sind Zahlen, die beeindrucken: 54.287-mal rückten Florianis aus, um Nothilfe bei Unfällen zu leisten, Brände zu löschen und vor allem Unwetterschäden zu beseitigen. 52.712 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sorgen Tag und Nacht dafür, dass wir uns in der Steiermark sicher fühlen dürfen.
Sage und schreibe 582.185-mal wiederum stiegen Helfer des Roten Kreuzes ins Rettungsauto, um Menschen ins Spital zu transportieren oder sie nach Unglücken oder medizinischen Notfällen erstzuversorgen. Der Großteil von ihren ehrenamtlich.
Gegenwert von 256 Millionen Euro
Gäbe es diese Freiwilligen-Organisationen nicht, der Staat müsste das System aus Steuergeld finanzieren. Was er freilich nicht könnte – die Versorgung der Bevölkerung im Notfall würde zusammenbrechen. Nimmt man etwa bei den Feuerwehren einen Stundensatz von 40 Euro an, entspricht deren Vorjahres-Leistung einem Gegenwert von 256 Millionen Euro.
Allerdings haben beide Blaulicht-Dienste mittlerweile mit einem Schwund an Unterstützern zu kämpfen. Das Rote Kreuz etwa verbuchte ein Minus von 700 freiwilligen Helfern, was bei einem erhöhten Fahrtenaufkommen dramatisch ist.
Daher kann man nur all jenen ehrlich und aufrichtig danken, die sich für die Allgemeinheit einsetzen, ohne auch nur einen Cent dafür zu bekommen. Hut ab vor Ihrem Engagement!
Kommen Sie sicher durch diesen Donnerstag!
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