Die südkoreanische Regierung selbst sprach von "nicht identifizierten Hackern", die in die Systeme eingedrungen seien. In der Vergangenheit hatten die Spuren bei ähnlichen Attacken stets auf Nordkorea gedeutet. Dafür sprach auch, dass auf den gehackten Seiten der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un gepriesen wurde.
Auch Nordkoreas Internet unter Beschuss
Der Angriff vom Dienstag galt Internetseiten der Regierung und mehrerer Medien. Auch das Präsidialamt in Seoul war betroffen. Allerdings wurden nicht nur südkoreanische Internetseiten von Cyberattacken heimgesucht, sondern auch Websites des abgeschotteten Nordens.
Wie das IT-Portal "The Next Web" berichtet, steckt hinter den Attacken auf den Norden ziemlich sicher Anonymous. Es sei denkbar, dass einige Angreifer dabei auch südkoreanische Internetseiten attackiert hätten, schreibt die Website. Schließlich sei Anonymous ein loses Hackerkollektiv, bei dem einzelne Mitglieder durchaus auch gegen den Willen der Mehrheit andere Ziele angreifen könnten.
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