Der Fehler geht auf eine Funktion zurück, mit der Vorschläge zur Kontaktaufnahme zwischen Bekannten oder Einladungen zu Facebook erstellt werden. Das Online-Netzwerk vergleicht dafür die von Nutzern hochgeladenen Adressbücher mit Kontaktdaten von Facebook-Mitgliedern.
Dabei seien durch die Software-Panne zum Teil Adressbuch-Daten zusammen mit Profil-Informationen anderer Nutzer gespeichert worden. Wenn diese Mitglieder sich den Inhalt ihres Profils über die Download-Funktion von Facebook herunterluden, bekamen sie eventuell auch die fremden Adressbuch-Daten mit dazu.
Lücke bereits wieder geschlossen
Sicherheitsexperten von Facebook seien in der vergangenen Woche alarmiert worden und hätten die Lücke innerhalb von 24 Stunden geschlossen, hieß es. Die Download-Funktion wurde inzwischen deaktiviert. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Lücke gezielt ausgenutzt worden oder wegen des Fehlers ein Schaden entstanden sei. Das Unternehmen äußerte sich über den Vorfall betroffen. Aktuell hat Facebook über 1,1 Milliarden Mitgliedern.
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