Arnie kauft eines

Privates IMAX-Kino für Superreiche kostet 2 Mio. Dollar

Elektronik
02.06.2013 14:30
Die Firma hinter dem populären IMAX-Kinoformat hat angekündigt, neue Wege zu gehen. Während Normalsterbilche ihre IMAX-Kinofilme auch weiterhin in großen, zertifizierten Kinosälen ansehen werden, wird eine Handvoll Superreicher dem Kinovergnügen im Großformat künftig auch in den eigenen vier Händen frönen können. Für zwei Millionen US-Dollar installiert das Unternehmen private IMAX-Kinos.

Zu den Interessenten sollen unter anderem Tom Cruise und Arnold Schwarzenegger zählen. Auch "Family Guy"-Erfinder Seth McFarlane soll einem Bericht des "Wall Street Journal" an einem IMAX-Kino für zu Hause interessiert sein. "Damit sprechen wir eine neue Zielgruppe an", sagt IMAX-Chef Rich Gelfond.

"Menschen mit einem solchen Reichtum gehen nicht mehr ins Kino", so der IMAX-Manager. Da liegt es nahe, das Kino zu ihnen zu bringen. Im großen Stil wird das Zwei-Millionen-Dollar-Privatkino dabei freilich nicht verkauft. Nur zwei Installationen eines privaten IMAX-Kinos sollen in den nächsten sechs Monaten fertiggestellt werden, so die Zeitung.

Privat-IMAX braucht rund 50 Quadratmeter Platz
Sechs weitere Installationen sollen nächstes Jahr folgen. Ab 2014 will das Unternehmen hinter dem Kinoformat zwischen zehn und 15 private IMAX-Vorführsäle pro Jahr installieren. Dabei sei es gar nicht so einfach, ein solches Kino in einem Privathaushalt zu installieren. Den für die IMAX-Installation nötigen Raum mit einer Grundfläche von rund 50 Quadratmetern hat schließlich nicht jeder zur freien Verfügung.

So viel Platz brauchen die IMAX-Macher, um die gebogene Riesenleinwand, die zwei Projektoren und das Laser-kalibrierte Lautsprechersystem zu installieren. Das Vorbild für die kleinen IMAX-Privatkinos sei dabei ein Vorführraum in der IMAX-Zentrale in Santa Monica, wo das Unternehmen Filmemachern im Vorfeld einer Filmveröffentlichung einen Einblick gewährt, wie ihre Werke am Ende im Kino aussehen.

Start-up soll IMAX-Material ausliefern
Gelöst werden muss unterdessen noch die Problematik, dass IMAX-Videomaterial nicht ohne weiteres zugänglich ist. Um den Besitzern des neuen Privat-IMAX auch tatsächlich ausreichend Filmkost anbieten zu können, sei man deshalb in eine Partnerschaft mit dem Start-up Prima Cinema getreten, so die IMAX-Macher. 

Das Unternehmen soll den Kunden hochauflösende IMAX-Filme gegen Gebühr noch am Tag des Kino-Starts zugänglich machen. Kostenpunkt des dafür notwendigen Gerätes: 35.000 Dollar. Wer zwei Millionen Dollar für ein privates Kino ausgibt, dürfte sich auch das noch leisten können.

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