Leiche in Kofferraum

US-Rapper D4vd nun wegen Mordes angeklagt

Society International
20.04.2026 22:28
Porträt von krone.at
Von krone.at

Vergangene Woche wurde auf Tiktok bekannt gewordene Rapper D4vd verhaftet, nun hat die Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen den 21-Jährigen erhoben. In dem Auto des Verdächtigen wurde vor rund einem Jahr die zerstückelte Leiche eines 14-jährigen Mädchens gefunden.

Seit Monaten wird gegen den Rapper, dessen bürgerlicher Name David Anthony Burke lautet, ermittelt. Der Sänger soll Celeste Rivas Hernandez wiederholt sexuell missbraucht haben, ehe er sie tötete, zerstückelte und ihre Leiche im Kofferraum eines Wagens, das in seinem Namen gemietet wurde, ablegte. 

Bezirksstaatsanwalt Nathan Hochman erklärte, der „brutale und grausame Mord“ habe sich im vergangenen April ereignet, als Celeste auch zuletzt gesehen wurde. Sie sei in Burkes Haus in den Hollywood Hills gegangen und danach habe man „nichts mehr von ihr gehört“.

Bei der Pressekonferenz zeigte die Staatsanwaltschaft auch ein Bild des Mordopfers Celeste Rivas ...
Bei der Pressekonferenz zeigte die Staatsanwaltschaft auch ein Bild des Mordopfers Celeste Rivas Hernandes (†14).(Bild: EPA/TED SOQUI)

Angeklagter beteuert Unschuld
Der Künstler wurde nun wegen Mordes, wiederholten sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen und Verstümmelung menschlicher Überreste angeklagt. Der Beschuldigte bestritt die Vorwürfe. „Um es ganz klar zu sagen: Die tatsächlichen Beweise in diesem Fall werden zeigen, dass David Burke Celeste Rivas Hernandez nicht ermordet hat und er nicht die Ursache ihres Todes war“, erklärte sein Anwaltsteam.

Missbrauch des Mädchens begann am 13. Geburtstag
Der Bezirksstaatsanwalt erklärte wiederum, es gebe „physische, forensische und digitale“ Beweise, die den Sänger mit dem Verbrechen in Verbindung bringen. Hochman soll Celeste getötet haben, weil sie Zeugin eines Verbrechens war – und zwar ihres eigenen sexuellen Missbrauchs durch D4vd. Der Missbrauch soll laut Anklage bereits am 13. Geburtstag des Mädchens begonnen haben. Der Bezirksstaatsanwalt denkt, dass der 21-Jährige das Opfer aus finanziellen Gründen ermordet hatte, um seine lukrative Musikkarriere fortsetzen zu können.

Wird der Rapper für schuldig befunden, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe ohne Möglichkeit auf Begnadigung – oder sogar die Todesstrafe. 

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