Mobiles Breitband

Google will mobiles Internet in Afrika und Asien ausbauen

Web
27.05.2013 10:24
Der Internetriese Google will sich laut einem Zeitungsbericht am Ausbau von Mobilfunkdatennetzen in Schwellenländern Afrikas und Asiens beteiligen. Es gehe vor allem um ländliche Regionen, in denen es heute keine Internet-Zugänge gebe, berichtete das "Wall Street Journal". Google wolle sich für den Aufbau der Netze mit Telekomfirmen und Ausrüstern zusammentun und entwickle auch Geschäftsmodelle für deren Betrieb, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

Google wolle unter anderem Frequenzen für TV-Übertragungen nutzen, wo dies von den Regulierern zugelassen sei. Außerdem arbeite das Unternehmen an billigeren Smartphones mit dem Betriebssystem Android für Entwicklungsländer.

Höhere Werbeeinnahmen durch mehr Internetnutzer
Führende Google-Manager hatten schon lange angekündigt, sie wollten helfen, Menschen in entlegenen und ärmeren Regionen ins Internet zu bringen. 

Wirtschaftlich erklärt der Konzern, er werde davon profitieren, weil mehr Menschen seine Suche nutzen und auf Anzeigen klicken würden. Schätzungen zufolge nutzt rund die Hälfte der Erdbevölkerung kein Internet.

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