Lediglich eine Seite aus dem Internetdienst mit angeblich mehr als 100 Millionen Nutzern sollte in die Liste aufgenommen werden, hieß es nun. Aus Versehen habe ein Mitarbeiter aber eine IP-Adresse des Netzwerks eingegeben. Die Telekom- und Medienaufsicht hatte VKontakte ("In Kontakt") zuvor Verbreitung von Kinderpornografie sowie Verherrlichung von Selbstmord und Drogen vorgeworfen.
Russische Behörden können unter Verweis auf den Kinderschutz ohne gerichtliche Entscheidung Internetseiten sperren lassen. Gegner sehen die Gefahr eines Missbrauchs und der Internetzensur im größten Land der Erde. Erst im November 2012 war die Google-Videoplattform YouTube angeblich versehentlich für kurze Zeit auf die Schwarze Liste geraten. Damals sprach die Aufsichtsbehörde von einem "technischen Fehler".
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