40 Produkte in ebenso vielen Kategorien wurden heuer von den 27 Jurymitgliedern prämiert, darunter Fotodrucker, Objektive, Monitore, Bildbearbeitungssoftware sowie Speicherkarten und anderes Zubehör wie Stative und Fototaschen. Die Mehrheit der Preisträger rekrutiert sich aber aus dem Feld der digitalen Kameras (Spiegelreflex-, System- und Kompaktkameras) und Camcorder.
Kompaktkameras
Im Bereich der digitalen Kompaktkameras dürfen sich gleich mehrere Hersteller über einen der begehrten Awards freuen. Nikons Coolpix S01 (Test siehe Infobox) wurde für ihre einfache Bedienbarkeit ("Best Easy Compact Camera") prämiert, zudem lobte die Jury die 10,1-Megapixel-Kamera für ihr Gewicht von gerade einmal 96 Gramm. Der Preis für die beste Outdoor-Kamera ging an Panasonics wasserdichte, stoß- und staubgeschützte sowie extremen Temperaturen trotzende Lumix DMC-FT5. Die Fujifilm X20 trug indes den Sieg in der Kategorie "Beste Kompaktkamera für Experten" davon. Die Jury zeigte sich insbesondere von der Lichtstärke des vierfach optischen Zoom-Objektivs (F/2.0-F/2.8, 28-112mm) überzeugt. Zur "besten Premium-Kamera" wurde Sonys Cyber-shot DSC-RX1 gekürt. Von außen kompakt, stellt ein "beeindruckender" 24,3-Megapixel-Sensor im Vollformat das Herzstück der Kamera dar.
Über einen Vollformat-Sensor mit 24 Megapixeln verfügt auch die Leica M (Typ 240), die in der Kategorie "Beste Profi-Kamera" den Sieg davontrug. Mit einem Anschaffungspreis jenseits der 6.000 Euro spielt sie preislich aber in einer anderen Liga. Ebenfalls nicht mehr ganz einwandfrei dem Segment der digitalen Kompaktkameras zuzurechnen ist Samsungs Galaxy Camera. Aufgrund seiner Internetkonnektivität und der damit einhergehenden Möglichkeit, Bilder online zu teilen oder mittels Apps zu bearbeiten, wurde der Kamera-Handy-Hybrid daher zum "Best Mobile Imaging Device" gekürt. Den Award für die "beste Superzoom-Kamera" heimste Nikons Coolpix P520 ein: Mit ihrem 42-fach optischen Zoom deckt sie eine beeindruckende Brennweite von 24 bis 1.000 Millimetern ab.
Systemkameras
Im noch recht jungen Marktsegment der spiegellosen Systemkameras kann sich Olympus mit seiner PEN E-PL5 über einen Preis für die beste Einsteiger-Systemkamera freuen. Der 16-Megapixel-Sensor im Micro-Four-Thirds-Standard überzeugte durch seine hohe Lichtempfindlichkeit von bis zu ISO 25.600. Ebenfalls punkten konnte die Kamera mit ihrem schnellen Autofokus, Serienbildaufnahmen mit bis zu acht Bildern pro Sekunde, hochauflösenden Videos (1.080i) sowie der Möglichkeit, Fotos im RAW-Format aufzunehmen.
Die beste Systemkamera für Fortgeschrittene stellt nach Auffassung der Jury Samsungs Smart Camera NX300 dar. Die harten Fakten: 20,3 Megapixel, ISO 100-25.600, Full-HD-Videos (sowohl in 2D als auch in 3D), ein 3,3 Zoll großer AMOLED-Touchscreen sowie integriertes WLAN. In der Expertenklasse siegte indes Fujifilms X-E1, dessen beeindruckendstes Feature neben den vielen manuellen Einstellmöglichkeiten laut Jury der "brillante" elektronische OLED-Sucher darstellt. Einen TIPA-Award in der Profi-Kategorie gab es zu guter Letzt für Panasonics Lumix DMC-GH3, die sich unter anderem durch ihr staub- und spritzwassergeschütztes Magnesiumgehäuse auszeichnet.
Spiegelreflexkameras
In der Königsklasse der Spiegelreflexkameras wurde Canons EOS 100D zur besten Einsteiger-Kamera gewählt. Mit ihrem besonders kompakten und leichten Gehäuse widerlege sie die Annahme, dass Spiegelreflexkameras sperrig sein müssen, und stelle damit eine attraktive Alternative zu kleineren Systemkameras dar, so die Jury. Die beste Spiegelreflex für Fortgeschrittene kommt heuer von Nikon, und zwar in Form der D7100. Sie verfügt über einen neuen 24,1-Megapixel-Sensor sowie ein Autofokus-System mit 51 Messfeldern, schießt bis zu sechs Bilder pro Sekunde und filmt in Full-HD.
Die beiden letzten Plätze in dieser Kategorie gehen wieder an Canon. Mit seiner EOS 6D gewann der Hersteller den Award für die beste "Experten-Spiegelreflexkamera", mit der EOS-1D C hingegen jenen für die beste Spiegelreflex zum Filmen – schließlich filmt die EOS-1D C auf Wunsch auch mit der vierfachen Full-HD-Auflösung (4K) von 4.096 x 2.160 Pixeln.
Camcorder und Actioncam
Der diesjährige TIPA-Award für den besten Profi-Camcorder geht aber an Sonys NEX-VG900. Der filmt zwar nur in Full-HD-Qualität, das aber auf Wunsch mit 5.1-Surround-Sound. Besser für Einsätze in rauer Umgebung geeignet ist laut Jury allerdings die GoPro Hero 3, die daher den heurigen TIPA-Award für die "beste Actioncam" erhielt.
Weitere Infos zu diesen sowie allen anderen Siegern der diesjährigen TIPA-Awards gibt es auf der offiziellen Website des renommierten Fotopreises.
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