Schlechte Zeiten

“Farmville”-Macher Zynga kämpft mit Nutzerschwund

Web
25.04.2013 10:47
Dem Spiele-Entwickler Zynga laufen die Fans davon. Während vor einem Jahr noch 292 Millionen Nutzer im Monat ihren Spaß hatten bei "Farmville", "Cityville" oder anderen Titeln, waren es im ersten Quartal 253 Millionen. Damit fehlten auch Käufer für die virtuellen Güter, mit denen Zynga hauptsächlich sein Geld macht. Entsprechend schrumpfte der Umsatz um 18 Prozent auf 264 Millionen Dollar (203 Millionen Euro).

"2013 bleibt ein Jahr des Übergangs", sagte Gründer und Firmenchef Mark Pincus. Er will die Abhängigkeit von den Simulationsspielen verringern, die an Anziehungskraft eingebüßt haben. Diese Spieleklassiker finden ihre Fans vor allem auf Facebook. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen stößt Zynga ins Glücksspiel vor und baut parallel sein mobiles Geschäft aus. Dazu hat das Unternehmen auch seine Bindungen an Facebook gelockert.

Dank eines harten Sparkurses, dem auch Stellen zum Opfer fallen, kam Zynga zu Jahresbeginn aber aus den roten Zahlen heraus und verdiente unterm Strich vier Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 85 Millionen Dollar angefallen.

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