Seit drei Jahren kämpft eine Witwe aus Aurach am Hongar (Oberösterreich) um 15.000 Euro Schmerzengeld für ihren getöteten Mann. Der E-Biker (58) war am 25. August 2021 auf einer Kreuzung in seiner Heimatgemeinde von einem Traktorlenker übersehen, „abgeschosssen“ und überrollt worden. Die Forderung nach dem Schmerzengeld entwickelte sich zu einem juristischen Marathon durch drei Instanzen bis zum OGH.
Es war das tödliche Ende eines schönen Sommertags: Am 25. August 2021 lenkte ein Einheimischer (53) kurz nach 14 Uhr seinen Traktor samt Anhänger durch Aurach am Hongar. Bei der Kreuzung Buchberg wollte er nach rechts in einen bevorrangten Güterweg abbiegen. Er setzte rechtzeitig den Blinker und bog rechts ab. Zeitgleich näherte sich von links ein Einheimischer (58) auf seinem E-Bike. Bei der Kollision geriet der Radfahrer unter die Zugmaschine. Der Traktorlenker hielt an und verständigte die Rettung und Feuerwehr. Passanten und ein unweit entfernt wohnender Arzt versuchten den Radler noch zu reanimieren.
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